Frankfurt

Gemeinsam in Gewürzen schwelgen

Wenn Selbstgekochtes besser schmeckt als im indischen Restaurant - diese Erfahrung haben zehn Firmandinnen und Firmanden der katholischen Pfarrei St. Bonifatius gemacht.

Aromatische Gewürze, buntes Gemüse - und ganz viel Spaß: Zehn Firmlinge im Alter von etwa 15 Jahren haben bei einem praktischen Modulangebot der Pfarrei St. Bonifatius gemeinsam Indisch gekocht. Nach einer kurzen Einführung in die Gewürze der indischen Küche mit Hinweisen auf ihre über 4000 Jahre alte Tradition und ihre Bedeutung in der ayurvedischen Gesundheitslehre konnten die Jugendlichen Kardamom, Kurkuma und Nelken selbst kennenlernen, riechen und probieren. "Viele kannten die Gewürze so noch nicht, hatten aber schon einmal indisch gegessen; andere wiederrum kannten Kochen nur mit dem Thermomix", berichtet Pastoralreferentin Doly Kadavil, die die Idee zum gemeinsamen Werkeln in der Küche hatte.

Bevor die Jugendlichen starteten, sprach die Gruppe zunächst über das Christentum in Indien. Anschließend wurde in Dreiergruppen gekocht: Pilau-Reis, Butter Chicken und Mango Lassi standen auf dem Menü. Einige hatten bereits Kocherfahrung, andere probierten vieles zum ersten Mal aus, für viele war der Abend in mehreren Dingen eine Premiere. Manche ließen es sich sogar nicht nehmen, das Essen einmal mit der Hand zu probieren, wie es in Indien traditionell üblich ist.

Am Ende waren alle begeistert: "Das Essen schmeckte genauso gut wie im Restaurant, wenn nicht sogar besser", freut sich Doly Kadavil. Und fügt augenzwinkernd hinzu: "Es blieb nichts übrig, die Stimmung war ausgelassen, und alle halfen beim Aufräumen."

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