Frankfurt, 13.02.2026
Frühe Hilfen – starke Stadt
Einen Auftakt mit Signalwirkung für die Familienbildung in Frankfurt gab es am 5. Februar in der Evangelischen Akademie. Dort fand die Diskussionsveranstaltung „Frühe Hilfen – starke Stadt: Familienbildung als Schlüssel zur Zukunftssicherung Frankfurts“ statt, zu der die Stiftung Polytechnische Gesellschaft gemeinsam mit einem Zusammenschluss der Familienbildungen in Frankfurt.
Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Praxis und Familienbildung sowie zahlreiche Interessierte nutzten die Podiumsdiskussion und den anschließenden Austausch, um die Rolle von Familienbildung für die Stadtgesellschaft in den Fokus zu rücken. Im Zentrum standen Herausforderungen junger Familien, aktuelle praxisnahe Angebote wie die „Willkommenstage in der frühen Elternzeit“ mit Perspektiven zur Stärkung familiärer Resilienz und Teilhabe in Frankfurt. Gerade bei Familien, bei denen der Start nach der Geburt auf größere Hürden trifft, ist dieses Angebot nicht mehr wegzudenken. Aber auch alle anderen Angebote der Familienbildungen in Frankfurt tragen zu einem guten Familienumfeld und damit einem starken Wirtschaftsstandort bei.
Aus Sicht der Familienbildungen Frankfurt war die Veranstaltung erfolgreich: "Sie hat nicht nur wichtige Impulse geliefert, sondern deutlich gemacht, dass frühe Hilfen und präventive Bildungsangebote unverzichtbare Bausteine für eine starke Stadtgesellschaft sind", heißt es in einem Rückblick der katholischen Familienbildung Frankfurt. Der Austausch unterstreiche, dass dieses Thema sowohl bei Fachkräften als auch in der Stadtgesellschaft eine hohe Relevanz besitzt.
Die Frankfurter Familienbildungen sehen in diesem Abend keinen Endpunkt, sondern ein deutliches Startsignal um Netzwerke auszubauen und mit Wirtschaftslenkern konkrete Unterstützungsstrukturen für Familien gemeinsam weiterzuentwickeln.
Sigrid Kemler, Leiterin der katholischen Familienbildung, betonte zudem: „Die frühe Phase der Familienbiografie ist entscheidend. Wenn wir Familien von Anfang an stärken, schaffen wir nicht nur gute Lebensbedingungen für Kinder und Eltern, sondern investieren in die Zukunft unserer gesamten Stadt.“ Dieser Blickwinkel unterstreicht die Bedeutung von Prävention und frühzeitiger Unterstützung in der sozialen Landschaft Frankfurts.
Text: Susanne Herz