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Ordenskreuz und Mantel für 22 neue Ritter und Damen

Frühjahrsinvestitur des Ritterordens vom Heiligen Grab in Frankfurt
Ordenskreuz und Mantel für 22 neue Ritter und Damen
Ordenskreuz und Mantel für 22 neue Ritter und Damen

22 neue Ritter und Damen werden am Samstag, 25. Mai, im Frankfurter Kaiserdom St. Bartholomäus in den Päpstlichen Ritterorden vom Heiligen Grab aufgenommen. Der so genannten Frühjahrsinvestitur steht der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, vor, der Großprior der Deutschen Statthalterei des Ritterordens ist. Zu dem dreitägigen Treffen, das am Sonntag mit einem festlichen Gottesdienst im Kaiserdom mit dem Limburger Bischof Georg Bätzing und Kardinal Marx endet, werden rund 670 Mitglieder aus ganz Deutschland erwartet.

Der 1868 gegründete Ritterorden zählt 1.500 Mitglieder, gut 300 davon Frauen. Sie organisieren sich in sechs Ordensprovinzen und 38 Komtureien, den örtlichen Untergliederungen. jedes Jahr werden etwa 50 neue Mitglieder feierlich aufgenommen, sodass die Zahl der Ritter und Damen stetig wächst. Weltweit gehören dem Orden rund 30.000 Mitglieder in 30 Ländern an.

Wie der Statthalter für Deutschland, Michael Schnieders (Münster), am Freitag, 24. Mai, vor der Presse berichtete, ist das wichtigste Ziel des Laienordens die geistliche und finanzielle Unterstützung für das Heilige Land. In Israel, Palästina, Jordanien und Zypern werden 41 Schulen mitfinanziert, die etwa 19.000 Kinder besuchen, darunter auch viele Muslime. Auch Krankenhäuser und Hospize, die Patienten unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit behandeln, die katholische Universität in Bethlehem, deren Studenten zu mehr als zwei Dritteln aus muslimischen Familien kommen, sowie Pfarreien und christliche Familien im Heiligen Land erhalten Zuwendungen des Ritterordens. Damit werde ein „erheblicher Beitrag zu praktischer Friedensarbeit vor Ort“ geleistet, erläuterte Cornelia Kimberger, die Vorsitzende der Heilig-Land-Kommission der Deutschen Statthalterei. Über Mitgliedsbeiträge und Spenden seien allein 2018 rund 1,6 Millionen Euro in den Haushalt des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, den Vertreter des Papstes im Heiligen Land, geflossen.

Mehr Informationen unter www.ritterorden.de