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Frankfurt fairändern

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© Netzwerk Eine Welt-Gruppen

Frankfurter Netzwerk Eine Welt

Das Netzwerk ist ein lockerer Verbund von Eine-Welt-Gruppen aus vielen Frankfurter Gemeinden.

Es folgt dem christlichen Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung. Die Mitglieder fordern und fördern eine faire Verteilung der Güter, damit alle Menschen menschenwürdig leben können. Nahrung, Wasser, Bildung und Gesundheit sind elementare Güter, die nicht zu Spekulationsobjekten degradiert werden dürfen.

Die Gruppen halten die Idee des fairen Handels in den Gemeinden lebendig, durch regelmäßigen Verkauf fair gehandelter Waren, durch Beteiligung an der fairen Woche und der Forderung eines allgemein fairen Wirtschaftens in den Pfarreien.

Das Netzwerk Frankfurter Eine-Welt-Gruppen ist ein Teil der Frankfurter Stadtkirche.

Es unterstützt die Erlassjahr.de-Kampagne in ihren Forderungen nach einer Spekulationssteuer an den Börsen und einem fairen und transparenten Entschuldungsverfahren für Länder in der Schuldenfalle.

Das Netzwerk wirbt für Oikocredit, damit auch die Besitzlosen Zugang zu fairen Krediten zur Selbsthilfe erhalten.

Aktiv werden die Gruppen in ihren Gemeinden und gemeinsam auf dem Stadtkirchenfest, bei Kreuzfesten, Aktionen zur fairen Woche und zu anderen Gelegenheiten in Frankfurt.

Gegenseitige Information gibt Ermutigung und Anregungen für Aktionen innerhalb der Gemeinden, im pastoralen Raum und in Frankfurt.

Die Gruppen treffen sich mehrmals im Jahr und tauschen über E-Mail-Verteiler aktuelle Informationen und Anregungen rund um die Eine-Welt-Arbeit aus.

Wenn auch Sie mit Ihrer Eine-Welt-Gruppe in unseren Frankfurter Verteiler aktiv oder auch passiv vertreten sein möchten, sind Sie herzlich willkommen.

 

Netzwerk Aktuell

Auch in diesem Jahr war das Netzwerk Frankfurter Eine-Welt-Gruppenmit mehreren Ständen beim Stadtkirchenfest am 26. August 2018 dabei und warb mit einem bunten Angebot für ein „gutes Leben für Alle“:

  • Fair und aus der Region: frischer (selbst) gepresster Apfelsaft mit Mango-Schuss
  • Kaffee auf originelle Art: Eine eritreische Kaffeezeremonie
  • Faire Hilfe zur Selbsthilfe: Oikocredit als ethische Geldanlage, eine Alternative für uns alle
  • Gelebte Solidarität mit unseren Partnergemeinden aus Kamerun: Freiwillige aus der Kamerun AG Oberrad verkaufen das original Wikijung Kaffeepulver und auch einen ökologischen Coffee-to-go-Becher für zuhause
  • Bewahrung der Schöpfung:  Auf einer Klima-Waage kann ausgewogen werden, wie unser persönliches Verhalten dazu beiträgt, die Ausbeutung der Natur zu reduzieren.

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Am 15. September 2018 war das Netzwerk auf der 12. Frankfurter Ehrenamtsmesse im Römer vertrteten:

„Wollen Sie auch mal am Rad drehen?“ Das war die häufig gestellte Frage von Gabi Huckelmann vom Netzwerk Frankfurter Eine-Welt-Gruppen an Passanten der Frankfurter Ehrenamtsmesse. Das“ Glücksrad“ von Oikocredit machte viele Besucher neugierig: Durch Drehen ergibt sich zufällig ein Themenbereich, aus dem eine Frage gestellt wird und deren richtige Beantwortung mit einem kleinen Give-away belohnt wird. Dies gab dann oft Anlass zu inhaltlichen Gesprächen und fruchtbaren Diskussionen. 

„Gemeinsam Zukunft gestalten - ich bin dabei!“ war das Motto der Ehrenamtsmesse. In regen Gesprächen und Diskussionen konnten wir auf die Notwendigkeit der Stärkung des fairen Handels, der Bewahrung der Schöpfung durch Klimaschutz und die Bedeutung von ethischer Geldanlage sensibilisieren. Wir konnten Menschen erreichen, die wir innerhalb unserer Kirchengemeinden üblicherweise nicht erreichen können und Erfolg versprechende Kontakte zur Erweiterung unseres Netzwerks knüpfen, wie zum Beispiel mit Politikern und Vertretern des diakonischen Werkes in Frankfurt.

Ein langer Tag, als um 17 Uhr geschlossen wurde, aber es hatte sich gelohnt. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!

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Auch bei der Eröffnung der neuen Altstadt am letzten September-Wochenende waren wir beteiligt:

Das Netzwerk Frankfurter Eine-Welt Gruppen nutzte auf der Info-Meile des Altstadtfestes die Gelegenheit, mit Frankfurter Bürgern ins Gespräch über den fairen Handel zu kommen und damit auch die Stadt Frankfurt an ihre Verpflichtung als fair-trade Town zu erinnern.

Das Pagodenzelt am Mainkai bot neben dem fairen Trio, dem Main-Café, der Stadt-Schokolade und dem Main-Espresso, süße und salzige faire Köstlichkeiten. Besondere Attraktion war das Sonnenglas aus Südafrika. Es gab Anlass zu Diskussionen über den Welthandel, regenerative Energien und den Klimawandel. Vielen Passanten konnten Adressen mitgegeben werden, wo sie regelmäßig wirklich fair-gehandelter Waren einkaufen können.

Insgesamt ein gelungenes Debüt mit der neuen Erfahrung, dass auf einem großen Fest Information und inhaltliche Diskussion gut möglich ist und Personengruppen angesprochen werden können,  mit denen man sonst nicht so leicht ins Gespräch kommen kann.

 

© Eine Welt-Gruppen Frankfurt
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Ständige Angebote des Netzwerks

Alt-Handys zur Wiederverwertung werden gesammelt

  1. Bei Winfried Seifried winfried.seifried@bistumt-onlinelimburg.de
  2.  Im Weltladen Bornheim, Berger Str. 133, www.weltladen-bornheim.de/  

zu Gunsten der Aktion Schutzengel von Missio oder Projekten der KAB

Drucker Patronen und Kartuschen

sammelt der Caritasverband in der Alten Mainzer Gasse. Auch sie werden wiederverwertet, der Erlös kommt dem Caritasverband zugute.