Stand "Demokratie und Familie"
Demokratie beginnt nicht im Parlament oder im Rathaus – sie beginnt in der Familie. "In unserem täglichen Miteinander erleben Kinder, was es bedeutet, gehört zu werden, Kompromisse zu finden, Verantwortung zu übernehmen und respektvoll mit unterschiedlichen Meinungen umzugehen", heißt es in einer Mitteilung der Katholischen Familienbildung Frankfurt. "Wenn wir Kinder in Entscheidungen einbeziehen, ihnen zuhören und ihre Perspektiven ernst nehmen, vermitteln wir zentrale demokratische Werte wie Respekt, Toleranz, Mitgefühl, Dialogfähigkeit, Mitbestimmung und Verantwortungsbewusstsein."
Weil Demokratie kein Selbstläufer ist, möchte die Familienbildung aktiv informieren und zur Teilnahme an der Kommunalwahl aufrufen. Und zwar anhand eines ganz praktischen Beispiels, das Klein und Groß im Stadtteil betrifft. Am Montag, 9. März, 12 bis 15 Uhr, ist die Familienbildung mit ihrem Stand „Demokratie und Familie“ im Nordwestzentrum am Tituscorso vor der Drogerie "Müller" auf der Ausstellungsfläche präsent. Es geht darum, sich über Politik und Demokratie auszutauschen, sich zu informieren und in Kontakt miteinander zu kommen. Familien können sich auf ein kleines Präsent freuen. Außerdem gibt es die Möglichkeit zur Beteiligung an der Planung des Spielplatzes im Martin-Luther-King-Park - denn wenn Kinder merken, dass man an vielen Stellen selbst mitbestimmen kann, stärkt auch das die Demokratie.
Konkret lädt das Grünflächenamt, das für Spielplätze zuständig ist, dazu ein, bei der Neugestaltung und dem Umbau des Spiel- und Bolzplatzes im Martin-Luther-King-Park eigene Wünsche einzubringen. Alle Kinder, Jugendliche, Eltern, Großeltern und Anwohner:innen, die den Spielplatz nutzen, sind eingeladen, sich zu beteiligen. Möglich ist das am Stand der Familienbildung, im Nachbarschaftsbüro des Quartiersmanagements (Gerhart-Hauptmann-Ring 398) und auch per E-Mail an gestalte-deinen-spielplatz@stadt-frankfurt.de.
"Indem wir uns an Wahlen beteiligen, zeigen wir unseren Kindern, dass Mitbestimmung nicht selbstverständlich ist, sondern genutzt werden sollte", heißt es in einer Mitteilung der Familienbildung zur Aktion. Gefolgt vom klaren Aufruf: "Gehen Sie am 15. März zur Kommunalwahl!"