Kraftort Justinuskirche
Für Samstag, 14. März, lädt die Pfarrei Sankt Margareta im Frankfurter Westen zu einer weiteren Veranstaltung ihrer Reihe „Kraftort Justinuskirche“ ein. Um 11 Uhr werden in der Justinuskirche in Höchst (Justinusplatz 3) unter dem Leitwort „Christus, der Eckstein“ das Sterngewölbe und die Schlusssteine in der Sakristei in den Blick genommen.
Gekrümmte Bauteile, auch Gewölbe genannt, leiten durch ihre Spannungsbögen die Lasten ab und stützen damit die Decke. Schlusssteine wiederum schließen ein Gewölbe ab und setzen einen architektonischen Schlusspunkt.
Das Sterngewölbe und die Schlusssteine der um 1432 erbauten Heilig-Kreuz-Kapelle und heutigen Sakristei der Justinuskirche, zeugen von jener einmaligen spätgotischen Baukunst, mittels der ein zentraler Begriff der christlichen Theologie in der Symbolik „Christus als Eckstein“ sichtbar wird, sozusagen als Fundament und verbindendes Element der Kirche mit ihren „lebenden Steinen“. Zudem spannen die Motive „Leidenswerkzeuge“ und „Lamm Gottes“ der beiden Schlusssteine den Bogen von der Passionszeit hin zur österlichen Auferstehung. Die Betrachtungen laden zur Reflexion ein, u.a. zu Erfahrungen von Leid aber auch zu dem, was unserem Leben Halt gibt.