Anpilgern 2026
Auch 2026 laden hessische Pilgervereine- und Gesellschaften in ökumenischer Verbundenheit zu einem hoffnungsvollen, gemeinsamen Auftakt der neuen Pilgersaison ein. Am Samstag, 21. März, findet das „Anpilgern 2026“ statt, Programm siehe Download links. Anmelden muss man sich nicht. Es reicht, sich einfach pünktlich am Tag selbst an den benannten Orten einzufinden.
Die Gruppen pilgern zur Segensandacht, die um 15 Uhr in St. Leonhard in der Frankfurter Innenstadt beginnt. (15 Uhr ist die korrekte Uhrzeit, auf den gedruckten Postkarten ist eine spätere Uhrzeit angegeben)
Die Pilgerwege mit ihren unterschiedlichen Trägern, Ansprechpartner:innen, Treffpunkten und Startorten sind folgende:
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Hugenotten- und Waldenserpfad e.V. ab Neu-Isenburg: Der Hugenotten- und Waldenserpfad führt zu den kleinen und größeren Kolonien der Glaubensflüchtlinge in Hessen und Baden-Württemberg und zu den Städten, in denen sich vor allem Hugenotten niederließen – in eigenen Vierteln oder in verstreuter Lage. Die meisten Orte liegen direkt am Hauptweg, andere sind mit Rundwegen eingebunden, die zu schönen Ein- oder Mehrtagestouren einladen. In diesem Jahr bietet der Verein zwei Pilgermöglichkeiten nach Sankt Leonhard an.
Ein Weg beginnt in der von Hugenotten geprägten Stadt Neu-Isenburg; die ca. 10 km lange Strecke bietet eine Mischung aus Stadt- und Waldpilgern.
Treffpunkt: 9.45 Uhr vor der Reformierten Kirche (Marktplatz) in Neu-Isenburg.
Ansprechpartnerinnen: Heidi und Uli Fogel, Regina Meissner
Der andere Weg beginnt in Offenbach und hat eine Länge von ca. 11 km.
Treffpunkt: 10.00 Uhr ab Waldstraße/Hainbachtal-Werkstätten/Kita Fuchsbau
Ansprechpartner:innen: Renate Buchenauer und Peter Lill-Hendricks
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Hessische St. Jakobusgesellschaft ab Bergen-Enkheim: Ein Stück auf dem Frankfurter Jakobsweg von der Hohen Straße her kommend bietet dieser Pilgerweg, der daran erinnert, wie mit der Gründung der Hessischen St. Jakobusgesellschaft eine Lücke zwischen Fulda und Mainz durch das Zusammenwirken dreier benachbarter Jakobusgesellschaften geschlossen werden konnte. Die Laufstrecke beträgt etwa 11 km auf dem Frankfurter Jakobsweg.
Treffpunkt: 10.00 Uhr, am Entrée Hohe Straße in Bergen-Enkheim, wo die Hohe Straße die L 3209 kreuzt, unweit der Busstation Bergen-Ost
Ansprechpartner: Christoph Hefter
Webseite: www.jakobus-hessen.de
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Gott spricht: Siehe ich mache alles neu“ – Pilgern auf dem Lutherweg 1521: Martin Luther ist auf seiner Reise von Eisenach nach Worms durch Frankfurt gezogen. Insofern ist auch Frankfurt eine „Lutherstadt“. Unser Weg beginnt auf dem Lohrberg mit einem Pilgersegen. Von hier aus pilgern wir mit Blick auf die Skyline in Richtung Frankfurt. Wir kommen an historischen Plätzen wie z.B. den Bethmann Park, die Paulskirche, Katharinenkirche und die Alte Nikolai Kirche vorbei. Ziel ist die Pilgerkirche: St. Leonhard. Dort treffen wir auf unsere Mitpilger*innen auf den anderen Wegen.
Begleiten wird uns die Jahreslosung für das Jahr 2026: Gott spricht: „Siehe ich mache alles neu.“Off.21,5 Wir freuen uns auf eine gesegnete Weggemeinschaft!
Start: 10.00; Parkplatz; Am Lohrberg (Bad Vilbel), Frankfurt
Ziel: ca. 15.30; Pilgerkirche St. Leonhard, Frankfurt
Wegstrecke: ca. 8 km
Leitung: Waltraud und Joachim Fehse, Pilgerbegleiter, Wegepaten Lutherweg 1521
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Hessische St. Jakobusgesellschaft ab Frankfurt-Höchst: Auf dem inklusiven Frankfurter Jakobsweg verläuft dieser Weg, den die Katholische Pfarrei Sankt Jakobus Frankfurt am Main in Kooperation mit der Regionalgruppe Frankfurt der Hessischen St.Jakobusgesellschaft anbietet. Am Main entlang führt die ca. 15 km lange Strecke von St. Justinus in Höchst auf der Südseite des Flusses bis zur Leonhardskirche, mit einer Kaffeepause in der Erlebnis Kirche Sankt Johannes Goldstein, wo in der ehemaligen Taufkapelle eine neue Jakobsstatue von Annette Zappe aufgestellt wurde.
Treffpunkt: 10 Uhr vor der Justinuskirche in Höchst, Justinusplatz 3
Ansprechpartner: Markus Leißner
Webseite: www.jakobus-hessen.de
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Elisabethpfad e.V. ab Steinbach: Elisabethpfade wurden als hessische Fernwege eingerichtet, um sich beim Wandern zur Elisabeth-Grabeskirche in Marburg jener mittelalterlichen Frau und ihrer Frömmigkeit annähern zu können. Denn die Glaubensgeschichte der Fürstin Elisabeth, die auf alle Macht und Ehre verzichtete, kann auch heute wichtige Impulse zur Lebensgestaltung geben. Der erste Elisabethpfad wurde im Jahr 2000 von Frankfurt nach Marburg markiert. Wir gehen einen Abschnitt dieses Weges in umgekehrter Richtung von der S-Bahn-Station Oberursel-Weißkirchen/Steinbach aus nach Frankfurt. Start ist um 10:15 Uhr, die Strecke beträgt etwa 13 km.
Treffpunkt: 10.20 Uhr, S-Bahn-Station Oberursel-Weißkirchen/Steinbach, Hiroshima-Straße
Ansprechpartnerin: Barbara Krzensk (barbara@krzensk.de , 0173 149 805 2)
Webseite: www.elisabethpfad.de
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Hessische St. Jakobusgesellschaft ab Frankfurt-Bockenheim: Die evangelische Jakobskirche in Bockenheim bezieht sich bei ihrem Patronat auf den Heiligen Jakobus d.Ä.. Diese Kirche war früher eine wichtige Station auf dem Jakobsweg, der von Marburg nach Frankfurt führte. Davon erzählen ihre Buntglasfenster bis heute. Erstmalig bieten wir entsprechend einen Weg an, der mit einer Besichtigung der Jakobskirche beginnt und dann zur Leonhardskirche führt.
Treffpunkt: 10.00 Uhr Kirchplatz vor der Jakobskirche Bockenheim (bei der Leipziger Straße)
Ansprechpartner: Martin Müller-Fay
Webseite: www.jakobus-hessen.de
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Weitere Informationen zum Anpilgern und anderen Angeboten für Pilger:innen gibt es auf den Webseiten der beteiligten Vereine und Gesellschaften, oder unter www.jakobus-hessen.de