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Zwei Dernbacher Urgesteine verlassen Bockenheim

Zwei Dernbacher Urgesteine verlassen Bockenheim
Zwei Dernbacher Urgesteine verlassen Bockenheim
Sr. Marita Fabich (Mitte) und Sr. Benedicta Köth (rechts im Bild) wurden aus Bockenheim verabschiedet. Die Schwestern der indischen Kongregation der Dernbacher Schwestern bleiben und führen die Seelsorge im Elisabethen-Krankenhaus fort. © Kerstin Stoffels

1850 gründete Maria Katharina Kasper die Gemeinschaft der Armen Dienstmägde Jesu Christi – auch Dernbacher Schwestern genannt. Die Gemeinschaft wurde weltweit tätig, auch in Bockenheim. Mittlerweile sind die „Dernbacherinnen“, wie sie auch liebevoll genannt werden, seit rund 150 Jahren in Frankfurt aktiv.

Ende März wurden zwei Dernbacher Schwestern aus Frankfurt verabschiedet, die viele Jahre im Elisabethenkrankenhaus gelebt und gearbeitet haben: Marita Fabich und Sr. Benedicta Köth. Die Schwestern der indischen Kongregation der Dernbacher Schwestern bleiben in Bockenheim und führen die Seelsorge im Elisabethen-Krankenhaus fort.

Sr. Marita Fabich und Sr. Benedicta Köth

Sr. Marita Fabich ist gelernte Heilpädagogin und war seit 1989 Krankenhausoberin - erst des Elisabethen-Krankenhauses, später auch des Marien-Krankenhauses. Sie wurde in dieser Funktion 2014 abgelöst von Sr. Benedicta Köth. Diese machte 1986 eine Verwaltungsausbildung im Elisabethen-Krankenhaus, ging dann für sieben Jahre als Oberin in ein Krankenhaus des Ordens in Neustadt an der Weinstraße und kehrte anschließend nach Frankfurt zurück. Sie wurde zur Provinzrätin ernannt und ab 2014 zur Nachfolgerin von Sr. Marita.

Das Elisabethen-Krankenhaus kam 2019 in eine neue Trägerschaft. Für kommende Baumaßnahmen auf dem Gelände an der Ginnheimer Straße muss das bisherige Schwesternhaus abgerissen werden. Sr. Marita und Sr. Benedicta gehen nun in ein ordenseigenes Haus nach Koblenz und übernehmen Aufgaben im dortigen Seniorenzentrum.

Text: Kerstin Stoffels

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