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Zu Weihnachten und zwischen den Jahren besonders hinschauen

Zu Weihnachten und zwischen den Jahren besonders hinschauen
Zu Weihnachten und zwischen den Jahren besonders hinschauen
Ein wohnungsloser Mann in dicker Jacke. © Jonathan Rados

Angesichts der anhaltenden Minustemperaturen und der ruhigeren Zeit rund um die Feiertage bittet Sozialdezernentin Elke Voitl die Frankfurterinnen und Frankfurter, besonders auf im öffentlichen Raum lebende Menschen zu achten. „Schauen Sie hin und holen Sie direkt Hilfe, falls es so wirkt, als ist jemand in Not oder ungeschützt in der Kälte liegt“, sagt die Stadträtin. Gerade an den Feiertagen sind deutlich weniger Menschen in der Stadt, da brauche es die Achtsamkeit aller.

Der Frankfurter Kältebus ist unter der Nummer 069/431414 immer erreichbar. Man kann aber auch die Notrufnummer 112 wählen oder die städtische Hotline 069/212-70070 für soziale Notlagen, die rund um die Uhr besetzt ist.

„Unsere Sozialarbeiter sind Tag und Nacht unterwegs und versuchen, die obdachlosen Menschen im Blick zu behalten. Aber sie können nicht immer überall sein“, sagt die Sozialdezernentin. Der speziell umgebaute Kältebus fährt in der kalten Jahreszeit täglich von 21 Uhr bis 5 Uhr morgens eine feste Route durch die Stadt und gezielt besondere Orte an. Erstes Ziel des Teams ist es, die Menschen draußen mindestens für die Nacht in einen besser geschützten Ort wie eine Notunterkunft zu bringen. „Es gibt für jeden Menschen in Frankfurt ein Dach über dem Kopf“, bekräftigt Voitl.  Wollen oder können Menschen dieses Angebot aus verschiedenen Gründen nicht annehmen, versorgen die Helferinnen und Helfer sie mit allem, um für die Nacht auf der Straße so geschützt wie möglich zu sein.

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