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Ukraine-Hilfe im katholischen Frankfurt

Diese Hilfsangebote für geflüchtete Menschen aus der Ukraine gibt es
Ukraine-Hilfe im katholischen Frankfurt
Ukraine-Hilfe im katholischen Frankfurt
Durchhalten! Mutmachende Sprüche wie dieser finden sich momentan an vielen Orten, auch in Frankfurt. © Yura Khomitskyi

Geld- und Sachspenden

Der Diözesancaritasverband vergibt über seine Stiftung „SpendenStiftenStrahlen"  (https://spendenstiftenstrahlen.de) Hilfsgelder für konkrete Projekte in der Ukraine und im Bistum.

Der Sonderfond des Bistums Limburg „Partnerschaft mit Flüchtlingen“  unterstützt auf unkompliziertem Weg finanziell Projekte im Bistum.

Der Frankfurter Caritasverband organisiert für die Stadt Frankfurt das Spendendepot für Geflüchtete (Infos: www.caritas-frankfurt.de/ukraine). Dor kann man Spenden abgeben und Bedarfe abdecken. Es wird zentral organisiert über die Internetseite der Stadt Frankfurt „Frankfurt hilft“ (www.frankfurt-hilft.de). Die Engagementförderung des Frankfurter Caritasverbandes organisiert und koordiniert die Ehrenamtsarbeit in diesem Bereich.

Der Krisenstab der Stadt Frankfurt ist unter https://ukraine-frankfurt.de zu finden.

Der Gesamtverband der Frankfurter Pfarreien hat einen Fonds aufgelegt, aus dem jede Pfarrei bis zu 1000 Euro für Projekte mit Geflüchteten beantragen kann.

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Wohnraum

Das Ressort Kirchenentwicklung hat einen Sonderfond in Höhe von 150.000 Euro aufgelegt. Dieser ist gedacht zur Schaffung von Wohnraum für Geflüchtete. Pro Pfarrei stehen max. 5000 Euro zur Verfügung. Das Projekt muss in Absprache mit der Kommune realisiert werden.

In Frankfurt ist der Evangelische Verein für Wohnraumhilfe für die Koordination und Akquise im Auftrag der Stadt Frankfurt zuständig. Aber auch die Wohnraumhilfe des Frankfurter Caritasverbandes unterstützt katholische Einrichtungen, wenn sie Wohnraum anbieten können.

Das Gemeinnützige Siedlungswerk hat über die Wohnraumhilfe des Caritasverbandes Wohnraum für Geflüchtet zur Verfügung gestellt.

Mehrere Pfarreien sind zurzeit dabei, Wohnraum sowie Räume für Treffen von Ukrainier*Innen zur Verfügung zu stellen.

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Projekte in Pfarreien und Einrichtungen

In St. Wendel, Pfarrei St. Bonifatius, gibt es einen regelmäßigen Treff für ukrainische Geflüchtete.

In St. Antonius, Dompfarrei, gibt es samstags einen Treff für ukrainische Familien mit Kindern.

Das Haus der Volksarbeit bietet einen Familientreff samstags vormittags, eine ukrainische Eltern-Kind Gruppe sowie ein niedrigschwelliges Angebot zum Deutschlernen an.

Die ukrainische katholische Gemeinde ist im Kirchort St. Anna Frankfurt-Hausen angesiedelt: https://ugcc-frankfurt.de

Die Facebook-Seite der ukrainisch griechisch-katholischen Kirche in Frankfurt wird ständig aktuell gehalten.

Im Gemeindehaus St. Michael in Sossenheim gibt es jeden Samstag einen offenen Treffpunkt mit Kaffee und Getränken für ukrainische Schutzsuchende.

Die Ukrainisch-orthodoxe Gemeinde feiert ihren Sonntagsgottesdienst in der katholischen Kirche St. Dionysios, Frankfurt- Sossenheim.

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Projekte der Stadtkirche mit Partnern

Mit Unterstützung der Stadtkirche organisiert der Ukrainische Verein e.V. Deutschkurse als Überbrückungsangebot für Mütter mit gleichzeitigem kindgerechtem Deutschkurs. Bisher gibt es sieben solche Angebote, fortlaufend starten weitere dezentral in Gemeinderäumen. Das Projekt wird finanziell ermöglicht von der Katholischen Erwachsenenbildung Frankfurt und dem Sonderfonds Partnerschaft mit Flüchtlingen. Die Unterrichtsbücher werden aus den Spenden der diesjährigen Fronleichnamskollekte vom Römer bezahlt.

Im Rahmen der Ukrainischen Samstagsschule und mit fachlicher Unterstützung in der Konzeption und Durchführung der Stadtkirche beginnt Anfang Juli ein psychologisch begleitetes Malangebot für Kinder im Grundschulalter, das in den Sommerferien als Angebot der Ferienspiele weitergeführt wird. Ebenso hat eine psychologisch begleitete Frauengruppe auf Ukrainisch begonnen.

In den Sommerferien gibt es erneut Ferienspiele, bei dem anbietende Institutionen der Jugendhilfe und katholischen Jugendarbeit ihre Angebote für ukrainische Flüchtlingskinder anpassen und weitere Angebote für größere Gruppen von geflüchteten Kindern und Jugendlichen entwickeln. Dies ist eine Kooperation von Jugendkirche Jona, Young Caritas und Ukrainischer Samstagsschule.

Das Punctum in der Liebfrauenstraße bietet regelmäßig Willkommensführungen durch die Frankfurter Innenstadt an. Außerdem kann man vor dem Eingang blau-gelbe Bänder mit einer Hoffnungsbotschaft beschriften und aufhängen.

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Andere Projekte

Im Aufbau sind zwei Angebote „gemeinschaftlicher Betreuung“ in der Kita Bonifatius/Bonames, und in der Gemeinde Herz Jesu/Eckenheim. In Räumen katholischer Gemeinden können Mütter ihre Kinder selbst beaufsichtigen und dort Spielangebote nutzen. Dieses Angebot soll die angespannte Situation üblicher Kindergartenplätze lindern und überbrücken.

Ein Ukrainisch-deutscher Chor trifft sich regelmäßig im Haus der Volksarbeit.

Für interessierte Personen, vor allem rüstige Senioren, beginnt Anfang Juli in Schwanheim ein Gärtnerprojekt. Unter anderem können die zu erntenden Früchte in Marmelade für den Eigenbedarf verwandelt werden.

 

Zusammengestellt von Pia Arnold-Rammé und Brigitta Sassin
Kontakt: sozialpastoral@bistumstadtkirche-ffmlimburg.de 

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Anbieter:

Bistum Limburg

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