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Muslimische und christliche Gemeinden zeigen Verbundenheit

Muslimische und christliche Gemeinden zeigen Verbundenheit
Muslimische und christliche Gemeinden zeigen Verbundenheit
Banner mit der Botschaft "Jedes Leben zählt. Dafür stehen wir zusammen ein" an der katholischen Gemeinde Sankt Gallus. © Caritasverband Frankfurt e. V.

Am 12. und 13. Dezember sind im Stadtteil Gallus an allen Kirchen und Moscheen große Banner mit der Botschaft „Jedes Leben zählt. Dafür stehen wir zusammen ein.“ angebracht worden. Damit soll ein starkes Zeichen der Verbundenheit und Zuversicht gesetzt werden. Initiatoren sind der Arbeitskreis Interkultureller Dialog und muslimische sowie christliche Gemeinden aus dem Gallus.

„In diesem Jahr waren persönliche Begegnungen in Kirchen und Moscheen kaum möglich. Aber wir sind mit unseren Gemeinden weiterhin verbunden, auch in der Sorge um die Menschen im Stadtteil“, erklärt Maria Schmedt, Caritas-Quartiersmanagerin im Frankfurter Programm „Aktive Nachbarschaft“. Sie hat den Arbeitskreis Interkultureller Dialog, als Untergruppe des Regionalrats Gallus, 2016 mit gegründet. Ziel ist es, für ein friedliches Zusammenleben zu sorgen. Dies soll auch während der Corona-Pandemie für die Menschen spürbar sein. Die Initiatoren knüpfen mit der Banner-Aktion an vorherige Aktionen an, wie „Du sollst nicht töten“, als Reaktion auf den Anschlag auf Charlie Hebdo, „Wer barmherzig ist, dem wird Barmherzigkeit zuteil“ angesichts der Situation Geflüchteter sowie „Gesegnet sind Menschen, die Frieden stiften“ als Impuls gegen kriegerische Konflikte weltweit.

Über den Arbeitskreis Interkultureller Dialog im Gallus

Der Arbeitskreis fördert seit seinem Entstehen in 2006 den Gemeinsinn im Viertel. Neben den Vertreter*innen der Kirchen- und Moscheegemeinden sind auch der Vorsitzende des Regionalrats Gallus, die Pfarrerin für den Interreligiösen Dialog der Evangelischen Kirche Frankfurt und Offenbach sowie die Caritas-Quartiersmanagerin im Frankfurter Programm „Aktive Nachbarschaft“ Mitglied.

Über das Quartiersmanagement Gallus

Der Caritasverband Frankfurt e. V. ist Träger des Quartiersmanagements Gallus im Frankfurter Programm „Aktive Nachbarschaft“. Das kommunale Programm betreut seit dem Jahr 2000, mittlerweile unter Regie des Dezernats Soziales, Senioren, Jugend und Recht, 15 Quartiere in Frankfurt. Ziel ist die Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation und die Stärkung des sozialen Zusammenhalts in den ausgewählten Gebieten. Die Quartiere werden durch das Stadtparlament festgelegt und zur Weiterentwicklung des Programms stetig ergänzt.

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