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Digitale Caritas-Spendenplattform aus dem Bistum Limburg geht online
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Sonja Peichl, Geschäftsführerin der Caritas-Gemeinschaftsstiftung, und Diözesancaritasdirektor Jörg Klärner starten mit Vertreterinnen und Vertretern der Teilnehmenden die neue Plattform. © Caritas-Gemeinschaftsstiftung

Mit wenigen Klicks sozial-caritative Projekte in der Region online fördern: Die Limburger Caritas-Gemeinschaftsstiftung hat die Onlineplattform „Spenden Stiften Strahlen – Caritas im Bistum Limburg“ ins Leben gerufen. Das ist die erste digitale Spendenplattform in Deutschland, die caritative Akteure bistumsweit vereint und nun online gegangen ist. „Der Start der Plattform ist ein wegweisender Schritt, um das Spenden- und Stiftungswesen im Bistum Limburg effizienter, transparenter und zukunftsfähiger zu gestalten“, so Sonja Peichl, Geschäftsführerin der Caritas-Gemeinschaftsstiftung im Bistum Limburg, die die Webseite betreibt. „Mit neuen Strategien, Online-Kanälen und technischen Möglichkeiten wollen wir die Zivilgesellschaft stärken, Mitwirkende besser vernetzen, Förderer und Förderinnen für die Arbeit der Caritas im Bistum Limburg gewinnen.“

Ein Meilenstein in Sachen Digitalisierung

Nutzerinnen und Nutzer können unter www.spendenstiftenstrahlen.de beispielsweise für aktuelle Projekte spenden, sich über Themen rund um Vorsorge, Stiften und Testament informieren sowie  kostenfreies Material herunterladen. Es gibt vier Haupt-Menüpunkten: Spenden, Stiften, Strahlen und Service. In der Rubrik „Spenden“ werden die unterschiedlichen Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung von sozialen Projekten und caritativen Verbänden dargestellt. Die Kategorie „Stiften“ richtet sich an alle Interessenten, die mehr über das Stiftungswesen im Bistum erfahren wollen und eventuell selbst zu Stiftern werden möchten. Inspiration und Vorbild für andere sein, darum geht es in der Rubrik „Strahlen“. Dort werden Kampagnen der Caritas-Gemeinschaftsstiftung gezeigt sowie im Blog-Bereich erfolgreiche Projekte vorgestellt. Der Service-Teil rundet das Angebot der Plattform ab mit einem Newsletter, Veranstaltungshinweisen und kostenfreien Download-Informationen zu den Themen Spenden und Stiften sowie Material für die Presse.

Gemeinsam für die Sache

Das Projekt vereint caritative Verbände, Einrichtungen sowie Stiftungen. Aufgenommen werden kurzfristig weitere Organisationen und Einrichtungen, die mehr Öffentlichkeit und neue Förderungen für ihr regionales Engagement benötigen. „Die Plattform ist ein Meilenstein in Sachen Digitalisierung des regionalen Spenden- und Stiftungswesens. Die dort gezeigten Projekte und die beteiligten Akteure verdienen mehr öffentliche Anerkennung und finanzielle Unterstützung für ihre wertvollen Beiträge zum Allgemeinwohl. Die Vision einer menschenfreundlicheren Zukunft können wir auch im digitalen Raum nur gemeinsam gestalten“, betont Sonja Peichl. Besonders für die kommende Weihnachtszeit biete die Plattform eine unkomplizierte und sichere Möglichkeit, etwas für die Menschen in der eigenen Region zu tun.

Menschen in Not helfen

Zahlreiche Menschen im Bistum Limburg befinden sich in verschiedensten sozialen Notlagen. Die Caritas unterstützt diese Menschen durch praktische Hilfe, durch Beratung und Begleitung und durch Interessenvertretung der Einrichtungen und Mitgliedsverbände. Die Hilfsangebote der Caritas finanzieren sich aus öffentlichen Zuschüssen, der Sozialversicherung, aus Beiträgen von Kunden, Klienten oder Patienten, Kirchensteuermitteln, Eigenmitteln sowie aus Spenden und Fördermitteln. Der Finanzierungssäule Spenden und Fördermittel kommt in Zeiten rückläufiger staatlicher Zuschüsse und perspektivisch sinkender Kirchensteuermittel eine enorme strategische Bedeutung zu. „Viele Angebote, Projekte und Innovationen der Caritas sind in der heutigen Zeit nicht mehr ohne Spendengelder und Fördermittel denkbar. Wir müssen uns breiter aufstellen, um Qualität und Professionalität weiter hochzuhalten. Und genau das ist unser Anspruch“, sagt Diözesancaritasdirektor Jörg Klärner. Der digitale Wandel sei eine Chance, um die Öffentlichkeit für die Finanzierungssituation im sozial-caritativen Sektor zu sensibilisieren. „Zukünftig brauchen wir mehr digitale Kanäle, um gerade Privatpersonen beispielsweise über soziale Netzwerke besser zu erreichen“, betont Klärner. Der Diözesancaritasverband sehe die Digitalisierung als einen fortlaufenden Prozess und die Plattform „Spenden Stiften Strahlen“ sei daher ein Medium, um im Austausch zu bleiben und soziale Projekte der Zukunft zu fördern.

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