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26. bis 28. November: Die Nacht ist Gottes so voll

26. bis 28. November: Die Nacht ist Gottes so voll
26. bis 28. November: Die Nacht ist Gottes so voll
Szene vom Nachtschimmer 2020. © Benjamin Holler
© Christine MarburgerSimone Müller ist Referentin am Meditationszentrum.

Glänzende Farben, Lichter, die sich über Decken und Mauern ergießen, flirrende Punkte, die zu schweben scheinen – die Aktion „Nachtschimmer“ faszinierte im vergangenen Jahr rund 600 Besucherinnen und Besucher. Nun lädt das Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität erneut zum „Nachtschimmer“ ein. Am ersten Adventswochenende werden in der Kirche Heilig Kreuz am Bornheimer Hang wieder Licht, Musik und Poesie inszeniert, dazu gibt es am Sonntag, 28. November, um 19 Uhr eine Jazzmeditation mit Susanne Kohnen (www.susannekohnen.de).

Zeichen für Hoffnung und Leben

Das Team des Meditationszentrums arbeitet immer wieder mit Licht. Doch was sprechen Lichter, egal ob warmes Kerzenlicht oder in Szene gesetzte, moderne Spots, in uns an? „Menschen brauchen Licht zum Leben, und auch der Psyche tut Licht gut, das merken wir gerade in der dunklen Jahreszeit“, sagt Simone Müller, Referentin am Meditationszentrum. „Licht ist in vielen Traditionen und Kulturen von jeher ein verbindendes Element unter Menschen – angefangen bei Feuern, um denen die Menschen gesessen und Geschichten erzählt haben, um ihr Wissen weiterzugeben.“ Gerade auch im religiösen Kontext seien Licht und Feuer immer Zeichen für Hoffnung und Leben. „Auch Jesus sagt ja: ,Ich bin das Licht der Welt‘“, so Simone Müller. Und so sei es auch ein Anliegen des Meditationszentrums, ein Hoffnungszeichen zu geben.

© Benjamin HollerSo sah der "Nachtschimmer" 2020 aus (Bilderstrecke).
© Benjamin HollerSo sah der "Nachtschimmer" 2020 aus (Bilderstrecke).
© Benjamin HollerSo sah der "Nachtschimmer" 2020 aus.
© Benjamin HollerSo sah der "Nachtschimmer" 2020 aus.
© Benjamin HollerSo sah der "Nachtschimmer" 2020 aus.
© Benjamin HollerSo sah der "Nachtschimmer" 2020 aus.
© Benjamin HollerSo sah der "Nachtschimmer" 2020 aus.

Der erste „Nachtschimmer“ war eine aus der Pandemie heraus geborene Idee, da man Menschen einen gestalteten Raum bieten wollte, in dem sie dennoch mit Abstand voneinander sein können. Simone Müller hofft, dass auch diesmal wieder Besucherinnen und Besucher kommen. „Vergangenes Jahr waren je 150 bis 200 Leute pro Abend da, aber nie mehr als 20 bis 30, die sich in der riesigen Kirche gut verteilt haben“, berichtet sie.

Aufbau dauert zwei Tage

Der diesjährige dreitägige Nachtschimmer 2021 wird vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken als innovatives Pastoralprojekt gefördert. Allein der Aufbau des Gesamtkunstwerks dauert zwei Tage. In diesem Jahr trägt es den Titel „Die Nacht ist Gottes so voll“. „Wir möchten dazu einladen, auch dort nach Gott zu suchen, wo es Nacht ist und man ihn nicht erwartet“, erklärt die Referentin des Meditationszentrums. Die „Nacht“ könne symbolisch für schwere Zeiten stehen, aber auch für eine Zeit des Ausruhens und In-Sich-Kehrens. Angelehnt ist der Titel an ein Zitat von Jesuit und Widerstandskämpfer Alfred Delp, der 1944 in Gefangenschaft schrieb: „Die Welt ist Gottes so voll“. Menschliches Leben habe immer wieder Zeiten der Nacht, die vielleicht auch gebraucht würden, um spirituelle Entwicklung zu ermöglichen, zum Weitergehen anzuregen, sagt Simone Müller. Gleichzeitig ist ihr auch wichtig zu betonen, dass nicht jegliches Leid auf der Welt für etwas gut sei. Manchmal sei Leid auch einfach nur Leid.

Menschen, die am ersten Adventswochenende ins Meditationszentrum kommen, können also Licht im Dunkel finden. Die Texte, die vorher eingesprochen wurden, stammen von Rainer Maria Rilke, Mascha Kaleko, Madeleine Delbrêl und anderen, die Musik von Coldplay, Queen, Disturbed und Keno.

Die Besucherinnen und Besucher können sich frei im Kirchenraum bewegen, in Liegestühlen sitzen, die Wände berühren und sich so mit allen Sinne auf das spirituelle Erlebnis einlassen. Simone Müller und ihr Team versprechen einen geschützten Raum, um Gott, das Licht, im eigenen Leben zu suchen.

Weitere Informationen und Kontakt: www.meditationszentrum.bistumlimburg.de. Hinweise zum Hygiene-Konzept: Beim Nachtschimmer 2021 besteht durchgehend Maskenpflicht im Innenraum. Die Veranstaltung findet unter 2G statt; in medizinisch begründeten Ausnahmefällen ist auch der Zutritt mit einem negativen Testergebnis (Bürgertest oder PCR-Test) möglich. Es gelten die dann gültigen Pandemie-Bestimmungen.

Schon jetzt für Dezember notieren: Vom 12. bis 20. Dezember (täglich 17-19 Uhr) lädt das Meditationszentrum zum Besuch des Lichterlabyrinths mit 2000 Kerzen. Informationen zum Rahmenprogramm gibt es auf der Webseite.

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