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„Mit aktiver Gewaltfreiheit für ein gutes Leben für alle!“

pax christi Rhein-Main verabschiedet Frankfurter Appell
„Mit aktiver Gewaltfreiheit für ein gutes Leben für alle!“
„Mit aktiver Gewaltfreiheit für ein gutes Leben für alle!“
Der neu gewählte Vorstand (v.l.) mit dem Mainzer Friedensreferenten Alois Bauer(1.v.l.): Peter Hofacker, Thomas Meinhardt, Susanne Margraf-Epe, Christoph Krauß, Thomas Wagner, Michael Baunacke, Birgit Wehner, Paul Arthen © Pax Christi

Seit dem 1. September gibt es den „pax christi Rhein-Main – Regionalverband Limburg-Mainz“. Hervorgegangen ist er aus den pax christi-Diözesanverbänden Limburg und Mainz.

Mit dem „Frankfurter Appell“ verabschiedete die Regionalversammlung nach intensiver Diskussion einstimmig ein Papier, das das Selbstverständnis von pax christi Rhein-Main dokumentiert und gleichzeitig eine Positionsbestimmung zu zentralen Zukunftsfragen in den Themenfeldern „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ formuliert. Zudem wurde beschlossen, das Engagement zum Verbot aller Atomwaffen im Rahmen der ICAN-Kampagne zu intensivieren.

Die Regionalversammlung im Frankfurter Haus am Dom wählte Susanne Margraf-Epe (Ingelheim) zur neuen Regionalvorsitzenden und Thomas Meinhardt (Idstein) zum Regionalvorsitzenden von pax christi Rhein-Main. Zum Geschäftsführer wurde Paul Arthen (Villmar), zu den beiden Geistlichen Beiräten Pfr. Michael Baunacke (für die Diözese Mainz) und Bezirksdekan Peter Hofacker (für die Diözese Limburg) gewählt. Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden Birgit Wehner (Karben), Christoph Krauß (Mainz) und Thomas Wagner (Idstein) gewählt.

Eröffnet wurde die pax christi-Veranstaltung am Freitagabend (31.8.) mit mehr als 80 Teilnehmern. Die ehemalige Frankfurter Pröpstin Gabriele Scherle, die Pastoralreferentin Jutta Lehnert aus Koblenz und der Friedensreferent des internationalen Versöhnungsbundes – Deutscher Zweig Clemens Ronnefeldt aus Freising stellten bei einem intensiven Gesprächsabend ihre Überzeugungen und Erfahrungen vor, die aufzeigten, was „aktive Gewaltfreiheit in den Konflikten unser Zeit“ bewirken kann.

Den Abschluss der Regionalversammlung bildete am Samstagnachmittag (1.9.) ein öffentlicher Festakt zur Gründung des neuen Regionalverbandes pax christi Rhein-Main mit Beiträgen von Paul Lansu (pax christi-International, Brüssel) und Norbert Richter (Bundesvorsitzender von pax christi aus Essen) und der Präsentation von sechs Symbolen, die für zentrale Handlungsfelder des neuen Regionalverbandes stehen.

Im Anschluss trafen sich dann die Teilnehmenden mit Partnern aus der Friedensarbeit, die seit vielen Jahren gemeinsam die jährlichen „Aktion Wanderfriedenskerze“ tragen, zum Ökumenische Aussendungsgottesdienst im Frankfurter Dom. Neun Kerzen werden in diesem Herbst durch rund 200 christliche Gemeinden in der Region „wandern“ und in Gottesdiensten, Friedensgebeten und Veranstaltungen unter dem Motto „Friede, Friede … und es ist doch kein Friede“ (aus dem Buch des Propheten Jeremia 11,8) an die Opfer deutscher Rüstungsexporte erinnern.