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15.03.2017

Kreuzwegprotokoll

KunstKulturKirche Allerheiligen zeigt Bilder des Künstlers Andreas Skipis

Alexander Skipis zeigt Kreuzwegprotokolle in der KunstKulturKirche (Foto: Skipis)

FRANKFURT.- „Kreuzwegprotokoll“ ist eine Ausstellung des Frankfurter Künstler Andreas Skipis überschrieben, die die KunstKulturKirche Allerheiligen im Ostend vom 4. März bis zum 23. April zeigt. Skipis hat dafür eigens sieben großformatige Bilder geschaffen, die vom christlichen Kreuzweggebet und den biblischen Passionsberichten inspiriert sind. Sie hängen an der Stelle, an der sonst der traditionelle Kreuzweg zu sehen ist.

Hergestellt mit den unterschiedlichsten Malutensilien, wie Pinsel, Schwamm, Hufkratzer, Äste, entwickeln Skipis‘ Bilder eine besondere Expressivität und treten mit ihrer Farbgewalt in einen starken Dialog mit dem ansonsten so nüchternen Kirchenraum.

Eröffnet wird die Ausstellung in der KunstKulturKirche, Thüringer Str. 35, am Freitag, 3. März, 19.30 Uhr, in Anwesenheit des Künstlers. Pater Ansgar Wucherpfennig SJ, Rektor der Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt, führt in das Werk von Andreas Skipis ein. Musikalisch wird die Ausstellungseröffnung gestaltet von Tobias Hagedorn und Richard Millig mit Musik für Orgel und Klangobjekten.

Rahmenprogramm mit Themenabend und Predigtreihe

Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm. Eine Führung am Sonntag, 5. März, 11.00 Uhr, gibt vertiefende Einblicke in die Arbeit von Andreas Skipis. Die Katholische Akademie Rabanus Maurus bietet einen Themenabend in der KunstKulturKirche Allerheiligen an: „Der heillose Heiland“ am 22. März, 19.30 Uhr. Referent ist Stefan Scholz. Darüber hinaus gibt es eine die Ausstellung begleitende Predigtreihe in der Heiligen Messe mit Neuer Musik an den fünf Fastensonntagen, am Palmsonntag und am Karfreitag.

Andreas Skipis wurde 1956 in Frankfurt geboren. Sein Vater stammt aus Griechenland, seine Mutter aus Tschechien. Skipis studierte Musik und Rechtswissenschaft. Sein Berufsweg führte ihn zunächst zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wo er als Kulturredakteur in der Rhein-Main-Zeitung und in der Sonntagszeitung tätig war. Danach arbeitete er als freier Fernseh-Regisseur für mehrere öffentlich-rechtliche Sender und erstellte großformatige Kulturfeatures. 2001 kam er als Mitarbeiter des Intendanten Bernd Loebe an die Oper Frankfurt. (pm)

Die Ausstellung ist von Montag bis Samstag von 10–18 Uhr und sonntags von 14–18 Uhr geöffnet (außer während der Gottesdienste). Der Eintritt ist frei.