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16.11.2017

Der Kaiserdom als 360 Grad-Video

Das Wahrzeichen der Frankfurter Altstadt im Internet-Video

FRANKFURT.- Der Kaiserdom St. Bartholomäus ist der Star in der letzten Folge der 360 Grad-Internet-Video-Serie zu den Frankfurter Innenstadtkirchen. In neun Folgen hat die Stadt Frankfurt die Kirchen mit einer besonderen Technik und mehreren Kameras gefilmt und biedtet so im Internet ein plastisches Bild der evangelischen und katholischen Gotteshäuser.

„Auch wenn der Dom mit seiner 95 Meter hohen Turmspitze von den Hochhäusern längst überragt wird, übersteigt er deren Bedeutung für Frankfurt doch um ein Mehrfaches. Er gehört als prägendes Element zur Frankfurter Skyline einfach dazu und verbindet den modernen Teil der Stadt mit ihrer Kulturgeschichte. Den Dom wie alle anderen Innenstadtkirchen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die Kirchen zu erhalten, sind mir ein großes persönliches Anliegen“, sagt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker.

In der letzten Folge führt Dombaumeister Robert Sommer in und auf den Dom. Er ist ein ausgewiesener Experte für den Dom, eines der bekanntesten Bauwerke in der Stadt. Denn Sommer leitet derzeit die Sanierung und Restaurierung des Kaiserdoms. Durch die spezielle 360 Grad-Produktion, bei der gleichzeitig sechs Kameras ein Bild aufzeichnen, wird der filmische Rundgang besonders spannend. Der Zuschauer kann selbst entscheiden, in welche Richtung er mit seinem Smartphone, Tablet oder auch Desktop in der einzelnen Filmsequenz schaut.

Neun Dotationskirchen im Video
 
„Mit dieser modernen Produktionsmethode haben die Zuschauer fast das Gefühl direkt vor Ort zu sein. Egal, ob man schon mal im Dom war oder ihn erstmalig entdeckt, durch den Film kommt der Zuschauer dem Dom besonders nah“, sagt Becker, „und vielleicht weckt der Film sogar das Interesse, den Dom oder die anderen Dotationskirchen nicht nur virtuell, sondern auch vor Ort zum ersten Mal oder mal wieder zu erkunden.“

Frankfurt hat zu seinen Innenstadtkirchen eine besondere Beziehung. 1830 erklärte die Freie Stadt Frankfurt, damals ein souveräner Staat, sich bereit, die Kosten für „die Kirchengebäude und Zugehörungen wie die Orgel und dergleichen fortwährend in gutem Stand [zu] halten.“ Das war der Beginn der Dotationsverpflichtung, die bis heute Bestand hat und in Deutschland einmalig ist. Sie umfasst den St. Bartholomäus-Dom, die Alte Nikolaikirche, das Dominikanerkloster, die Liebfrauenkirche, die St. Peterskirche, die St. Leonhardskirche, die St. Katharinenkirche und die Dreikönigskirche in Sachsenhausen. (pm/dw)

Alle neun Folgen der Serie sind auf der Facebook-Seite der Stadt, auf Youtube und im Internet unter http://www.frankfurt.de/stadtkirchen veröffentlicht.