Frankfurt, 13.05.2026
Haus der Volksarbeit stark in die Zukunft
Seit der Gründung vor nunmehr 80 Jahren wurde der Verein Haus der Volksarbeit von einem ehrenamtlichen Vorstand geführt, der mit großem Engagement und viel Geschick die Entwicklung des Vereins geprägt und verantwortungsvoll begleitet hat. Zu Ende März gab es nun eine bedeutende strukturelle Veränderung: Der Träger hat erstmals einen ehrenamtlichen Aufsichtsrat eingerichtet, das im Sinne des Prinzips der gestuften Aufsicht ausgestaltet ist. Dieses gewährleistet, dass die dort formulierten Vorgaben zuverlässig eingehalten werden. Dieses Gremium besteht aus Renate Elbert (Vorsitzende), Michael Vetter (Stellvertretung), Michael Thurn, Thomas Erbach, Kristina Beer, Christoph Hefter und Christiane Leonhardt-Iꞔten.
Gleichzeitig wurde die Leitungsstruktur weiterentwickelt. Julia Wilke-Henrich wurde als hauptamtliche Vorständin berufen und verantwortet fortan die operative Führung des Trägers. Zu ihrer Unterstützung übernimmt Melanie Hoffmann die Funktion der besonderen Vertreterin.
Diese neue Struktur stärkt die Organisation in mehrfacher Hinsicht, heißt es in einer Mitteilung des Hauses der Volksarbeit: Sie schaffe klare Zuständigkeiten, transparente Entscheidungswege und ein verlässliches Fundament für die Zusammenarbeit. Zugleich trage sie dazu bei, den Umfang der kirchlichen Aufsicht zu reduzieren und entspreche damit dem im Bistum angestoßenen Transformationsprozess hin zu mehr Regionalisierung.
Gemäß dem Bibelwort der diesjährigen Jahreslosung – „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5) – machen wir uns als gesamter Verein nun auf den Weg, die neue Struktur mit Leben zu füllen. Quelle: Mitteilung aus dem Haus der Volksarbeit
Auch künftig, heißt es in der Mitteilung, möchte das Haus der Volksarbeit Menschen aller gesellschaftlichen Gruppierungen in Frankfurt am Main und der Region unterstützen und begleiten, um die Gesellschaft auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes und demokratischer Werte aktiv mitzugestalten.