Frankfurt, 21.08.2026

Neue Adressen für Menschen in Not

Armut kann sichtbar sein - oder unsichtbar. Die neu aufgelegte Broschüre "Menschen in Not" bietet alle wichtigen Adressen in Frankfurt, an die man sich in Notlagen wenden kann. Für alle, die in Sozialberufen arbeiten, gibt es hier wichtige Ansprechpersonen zur Weitervermittlung.

Wer mit Menschen in dringenden Notlagen zu tun hat, muss den Überblick behalten, welche Angebote es in der Stadt gibt. Um Hilfsanfragen an die richtigen Stellen weiterverweisen zu können, erscheint in regelmäßigen Abständen eine Broschüre mit Adressen für Menschen in Not mit Adressen, Telefonnummern und Ansprechpersonen. Nun ist sie neu aufgelegt worden. Die Broschüre 2026 kann hier heruntergeladen werden. "Menschen in Not" ist ein ökumenisches Projekt mit der evangelischen Kirche / Diakonie. 

Wie Lisa Verheyen, Referentin für Sozialpastoral bei der Stadtkirche Frankfurt, berichtet, ist das Heft dieses Jahr erstmals in Kooperation mit HilfeRadar entstanden. www.hilferadar.de ist eine Plattform, die bedürftigen Menschen dabei hilft, schnell und unkompliziert das passende Hilfsangebot in ihrer Umgebung zu finden, egal Essensausgabe, Beratung oder ärztliche Untersuchung. "Bisher ist die Broschüre ausschließlich gedruckt erschienen, nun ist das Angebot zudem digitalisiert worden", so Verheyen. Das habe viele Vorteile: "Digital lassen sich Daten schnell finden, außerdem viel einfacher pflegen und vor allem auch besser aktualisieren."

Die gedruckten Hefte sind in einer Auflage von 1000 erschienen und werden nun an die Hilfseinrichtungen und Kirchorte/Gemeinden verteilt. Diese freuen sich über das Heft, das auch optisch im frischen Look daher kommt. "Das Feedback, das wir von den Einrichtungen bis jetzt zu der Broschüre bekommen haben ist positiv - die Leute, die damit arbeiten tun das sehr gerne und finden es wichtig, dass es die Broschüre gibt", berichtet Lisa Verheyen.

Info

Neben der gedruckten Version der Broschüre "Hilfe für Menschen in Not" gibt es auch eine digitale Version (PDF) auf der Website von HilfeRadar. Auf HilfeRadar kann man natürlich auch direkt die Suchfunktion benutzen, um Hilfsangebote zu finden. Seit Neustem gibt es auch eine HilfeRadar-App.

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