Frankfurt, 17.08.2026

Das Schmuckstück in der City

Lange wurde restauriert, nun ist die nördlichen Vorhalle der Leonhardskirche mit Segnung und Empfang eröffnet worden. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, sich ein Bild zu machen.

Die Restaurierung der nördlichen Vorhalle der Leonhardskirche durch die Stadt Frankfurt ist abgeschlossen. Anlässlich der Eröffnung haben Kirchengemeinde, Ortsausschuss und Dommuseum gemeinsam mit der Stadt Frankfurt zu einer Andacht mit Segnung der restaurierten Halle, einem kleinen Umtrunk und Kurzführungen eingeladen. Michael Thurn, Leiter der katholischen Stadtkirche in Doppelspitze, war bei dem Termin am Sonntag, 16. August, dabei und zeigte sich erfreut. "Wie schön, dass nun der gesamte Raum dank der umfangreichen Sanierungsarbeiten durch die Stadt Frankfurt nach 20 Jahren wieder zugänglich ist - und wie wunderbar schön er ist. Ein Schmuckstück in der City, unbedingt anschauen oder zu einem Gottesdienst besuchen", sagt er. Das Foto rechts entstand am Ende der Feier zur Wiedereröffnung des Nordhauses beim schönen Ausklang auf dem Platz vor der Kirche.

Mit der Sanierung sind nicht nur Hauptsehenswürdigkeiten des mittelalterlichen Frankfurts wieder zugänglich: die beiden romanischen Kirchenportale und das hängende Gewölbe. Es gibt auch Neues zu entdecken: mittelalterliche Wandmalerei, die bei der archäologischen Ausgrabung gefundenen Fragmente des heiligen Grabes, den Blick in die romanische Apsis des Nordturmes. 

Die St. Leonhard-Kirche (Am Leonhardstor 25 in der Innenstadt) ist die älteste der mittelalterlichen Kirchen Frankfurts. Hier gibt es weitere Informationen über die Kirche, ihre Geschichte und die Öffnungszeiten. 

Info

St. Leonhard ist eine von acht sogenannten Dotationskirchen in Frankfurt, das heißt, die finanzielle Zuständigkeit liegt bei der Stadt. 

Zum Anfang der Seite springen