Musik am Kaiserdom

Die Orgelmusik genießt einen hohen Stellenwert am Frankfurter Dom. Für jeden Sonntag und die Hochfeste wird die Orgelliteratur zur Kommunion und zum Auszug angeführt. Einmal im Monat gestalten die Musiker am Dom samstags um 12.30 Uhr eine Matinee mit 30 Minuten Orgelmusik. Dazu kommen Veranstaltungen der Katholischen Akademie und der Erwachsenenbildung.

Die Frankfurter Domorgel

Die Orgelanlage besteht aus einer Chor- und Hauptorgel. Letztere ist mit ihrem offenstehenden Pfeifenprospekt im südlichen Querhaus des Domes zu finden. Erbaut wurde das neobarocke Instrument als Opus 1109 von der Orgelbaufirma Klais in Bonn. Die Einweihung erfolgte am 11.6.1957. Der Klais-Orgel gingen u.a. Instrumente von Gunzelinus, Krafft, Mertz, Suisse, Mayer und Walcker voraus.


Seit 1311 sind so gut wie alle Orgeln mit ihren Erbauern bekannt. Eine Restaurierung und Erweiterung der Hauptorgel sowie ein Chororgelneubau fanden 1994 beim gleichen Orgelbauer statt. Am 28.8.1994 wurden beide Orgeln in einem Festgottesdienst von Diözesanbischof Dr. Franz Kamphaus geweiht.

Frankfurter Domkonzerte

Seit Jahren zählen die "Frankfurter Domkonzerte e.V." zu den prägenden kulturellen Institutionen in der Stadt Frankfurt sowie der ganzen Rhein-Main-Region. 

Die Konzertveranstaltungen im Frankfurter Kaiserdom mit internationalen Künstlern finden weithin Beachtung und zählen ohne Zweifel zu den herausragenden kulturellen und gesellschaftlichen Ereignissen. 

Einen Überblick über das Kuratorium und den Vorstand der "Domkonzerte" finden Sie auf der Webseite der Domkonzerte

Chöre und Ensembles

Zur musikalischen Vielfalt am Bartholomäusdom tragen mehrere Chöre und Ensembles bei: Der traditionsreiche Frankfurter Domchor gestaltet etwa zehn Mal im Jahr die Gottesdienste, besonders an den Hochfesten, und wirkt auch bei anderen (nicht-) liturgischen Veranstaltungen mit. Dabei wird er oft vom Domorchester oder den Dombläsern unterstützt. Sein Repertoire reicht von der Vokalpolyphonie der Renaissance bis zu Werken der Gegenwart. 

Das Vocalensemble ergänzt den Domchor besonders im Hinblick auf die Gestaltung außerliturgischer Anlässe im Dom. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die a-cappella-Literatur vom 15. bis zum 21. Jahrhundert. 

Die Choralschola steht für die Jahrhunderte alte Tradition des Gregorianischen Gesanges. Dabei pflegt sie die Ordinariumsgesänge aus dem "Gotteslob" zusammen mit der Gemeinde wie die Propriumsgesänge aus dem "Graduale". 

Die Frauenschola wurde im Frühjahr 2012 gegründet. Im Repertoire finden sich Wechselgesänge aus dem Gotteslob, ein-  und zweistimmige Psalmvertonungen und Gesänge aus der Gemeinschaft von Taizé. 

Unter dem Namen Cappella Bartolomea gestalten Sängerinnen und Sänger mit professioneller Ausbildung die Gottesdienste im Dom. In solistischer Besetzung werden vor allem Werke der Vokalpolyphonie und des Frühbarock vorbereitet. 

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