Kategorien &
Plattformen
Sternsinger sind ein Segen für die Stadt
Sternsinger sind ein Segen für die Stadt

Sternsinger sind ein Segen für die Stadt

Oberbürgermeister Feldmann empfängt Sternsinger im Südwesten

FRANKFURT.- Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann hat am Mittwoch, 3. Januar, Sternsinger aus Höchst, Unterliederbach, Sossenheim, Sindlingen und Zeilsheim im Trausaal des Bolongaropalastes begrüßt: „Viele junge Menschen sammeln bei der größten Sozialaktion unseres Landes Geld gegen die Kinderarmut in Indien. Sie machen darauf aufmerksam, dass Kinderarbeit für viele junge Menschen noch immer schlimme Realität ist. Sie engagieren sich für eine bessere Welt, segnen die Häuser, die sie besuchen und machen uns alle stolz auf unsere Stadt. Sie sind ein Segen für unsere Stadt. Öffnen wir die Türen und unsere Herzen. Die jungen Aktiven aus Höchst, Unterliederbach, Sossenheim, Sindlingen und Zeilsheim haben es verdient, dass wir sie und den guten Zweck, für den sie sammeln, im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen.“

Am Freitag, 12. Januar, kommen Sternsinger auch aus anderen Stadtteilen und katholischen Pfarreien Frankfurts um 10 Uhr im Kaiserdom St. Bartholomäus zum traditionellen Stadtsternsingergottesdienst zusammen. Nach dem Gottesdienst ? gegen 11.15 Uhr ? werden die als Heilige Drei Könige verkleideten Kinder im Kaisersaal des Römers empfangen. Die Kinder überbringen den Stadtverordneten und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung den Segen der drei Weisen aus dem Morgenland. 

Weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder

Zum 60. Mal waren rund um den 6. Januar in Frankfurt mehrere hundert Sternsinger unterwegs. Bundesweit sind es etwa 300.000 Kinder und Jugendliche. Die Sternsingeraktion 2018 steht unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit ? in Indien und weltweit!“ Das Motto in diesem Jahr will besonders auf die Ausbeutung von Kindern in vielen Länder der Erde aufmerksam machen. Kinder setzen in Steinbrüchen und Minen ihr Leben aufs Spiel, schleppen Lasten, knüpfen morgens bis abends Teppiche oder nähen billige Kleidung. Ihre Rechte werden missachtet, ihre Gesundheit geschädigt, sie gehen nicht oder kaum zur Schule.

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Bei der 59. Aktion im vergangenen Jahr sammelten Sternsinger rund 46,8 Millionen Euro. 10.328 Pfarrgemeinden, Schulen, Kindergärten und Einrichtungen nahmen an der Aktion teil. Im Jahr 2016 wurden mit den Erlösen aus der Aktion Dreikönigssingen 1.639 Projekte in 107 Ländern unterstützt. Erneut nahm die Förderung der Bildung mit 746 Projekten den größten Anteil ein. Rund 71.700 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa konnten damit seit Beginn der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder unterstützt werden. (pm/dw)