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Sozialpastoral in der Katholischen Stadtkirche Frankfurt

Sozialpastoral in der Katholischen Stadtkirche Frankfurt
Sozialpastoral in der Katholischen Stadtkirche Frankfurt
© Kath. Stadtkirche Frankfurt

Die Sozialpastoral ist einer der Schwerpunkte der katholischen Stadtkirche in Frankfurt. Im Oktober 2008 fasste der Stadtsynodalrat den Beschluss, sich als Akteur für eine solidarische Stadtgesellschaft auf die Seite der sozial Benachteiligten zu stellen.

Menschen in Not

Sie suchen aktuell nach einer Anlaufstelle für Menschen in Not? Dann empfehlen wir Ihnen diese Adressenlisten, die von Ute Schäfer, Projekt Kirche für Arbeit, ständig aktualisiert werden:

Adressen für Menschen in Not 2018

Adressen für Menschen in psychischen Notlagen

 

Das Soziale als Herzstück der katholischen Stadtkirche in Frankfurt zu stärken, ist ein Prozess, der in den Jahren 2007 und 2008 auf zwei Tagungen über die „zukünftige Sozialpastoral“ im Frankfurter Haus am Dom beschleunigt wurde: Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in der Stadtkirche, in Gemeinden, Verbänden, Initiativen und Ordensgemeinschaften nahmen damals die Anforderungen an eine soziale Seelsorge in den Blick und bereiteten so die Basis für eine gemeinsame soziale Plattform in der Stadtkirche vor.

Unterstützung

Im September 2011 wurde für den sozialpastoralen Schwerpunkt der Stadtkirche Frankfurt eine neue Stelle eingerichtet. Pastoralreferent Andreas Böss-Ostendorf war vom 1. September 2011 bis zum 31. Juli 2018 Referent für diakonische Pastoral. Am 1. August 2018 trat die Pastoralreferentin Pia Arnold-Rammé seine Nachfolge an.

Ihre Aufgabe ist es, das soziale Engagement in den Gemeinden und auf anderen kirchlichen Feldern zu unterstützen, weiterzuentwickeln und dafür neue Impulse zu geben. Praktisch bedeutet das: Kooperation mit Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen in den Gemeinden, im Caritasverband und mit anderen Trägern, die das Ziel einer sozialen Entwicklung der Stadt teilen. Soziales Engagement ist nicht nur eine Chance für die Menschen die dadurch eine schwierige Lebenslage überwinden können. Es ist auch für den Engagierten sinnstiftend und birgt für Christen vielfältige Glaubenserfahrungen.

Arbeitsgruppe Sozialpastoral

Der Stadtsynodalrat beschloss in seiner Sitzung am 11. April 2013, erneut eine „Arbeitsgruppe Sozialpastoral“ zu bilden. Sie wird sich weiter und mit neuen Mitteln darum bemühen, dass sich Sozialpastoral als Kern der Pastoral der Stadtkirche Frankfurt entfaltet. Eine besondere Herausforderung wird die Bildung der Großpfarreien sein und die damit verbundene Frage, wie Kirche nahe bei den Menschen vor Ort sein kann.

Bisherige Arbeitsschritte und Ergebnisse:

Fragebogen Sozialpastoral:

2012/2013 wurden mit Hilfe eines Fragebogens die diakonischen Aktivitäten und Projekte in den 42 Pfarreien des Frankfurter Stadtgebietes erhoben. Aus dieser Zusammenstellung konnten Hinweise für die Weiterführung der Projekte und die Bedingungen für neue soziale Aktivitäten gewonnen werden.

Expertenrunden:

Die Arbeitsgruppe Sozialpastoral führte 2013/2014 drei Expertenrunden durch: 1. mit hauptamtlichen Pastoralen Mitarbeitern aus allen pastoralen Räumen, 2. mit in der Caritasarbeit engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitern aus allen pastoralen Räumen und 3. mit Vertretern/innen von caritativen Trägern und Einrichtungen im Stadtgebiet. Ziel der Treffen war, Ideen für die zukünftige Sozialpastoral in den Großpfarreien zu entwickeln.

Neue Kompetenzen

Ein wichtiges Ziel des Schwerpunktes Sozialpastoral in der Stadtkirche ist es, Ehrenamtliche zu befähigen sozialpastorale Projekte zu entwickeln und zu leiten. Zusammen mit der Katholischen Erwachsenenbildung und dem Caritasverband entwickeln wir neue Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche.

Pia Arnold-Rammé
Referentin für diakonische Pastoral
Tel.:069 8008718 410