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Rauer Industriecharme trifft auf alte Liturgie und neue Musik

KunstKulturKirche Allerheiligen feiert Fronleichnamsgottesdienst in der Naxoshalle
Rauer Industriecharme trifft auf alte Liturgie und neue Musik
Rauer Industriecharme trifft auf alte Liturgie und neue Musik
© Sandy Hook auf Wikipedia

Einen ungewöhnlichen Ort hat sich die KunstKulturKirche Allerheiligen in diesem Jahr für die Feier des Fronleichnamsfestes ausgeguckt. Der Gottesdienst wird am Donnerstag, 11. Juni, um 10 Uhr in der Naxoshalle (Waldschmidtstraße 19) gefeiert werden. „Fronleichnam bedeutet für uns: Hinausgehen aus den Kirchenräumen, aus dem Gewohnten. In die Welt“, erklärt Pastoralreferent Andreas Wörsdörfer die Idee, die aus der Not eine Tugend macht. Schließlich können die Innenstadtgemeinden in diesem Jahr nicht wie gewohnt ihren Festgottesdienst auf dem Römerberg begehen.

In der Naxoshalle wird der raue Charme der Industriehalle auf uralte Liturgie treffen, die gregorianische Missa Mundi auf zeitgenössische Instrumentalmusik mit Elektronik. Das hier beheimatete Theater Willy Praml wirkt im Prolog zur Messe mit einer Inszenierung eines Manifests des Architekten Lebbeus Woods mit.

Mitwirkende sind das Vokalensemble der KunstKulturKirche Allerheiligen und das Improvisationsensemble unter der Leitung von Tobias Hagedorn und Richard Millig.

Nach den Hygienevorschriften können 80 Plätze in der Naxoshalle belegt werden. Zur Teilnahme am Gottesdienst ist eine Anmeldung notwendig unter https://www.dom-frankfurt.de/aktuelles/anmeldung-gottesdienste.