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Paragraph 219a – beibehalten, aktualisieren oder streichen?

Aktuelles Forum diskutiert über werbeverbot für Abtreibungen
Paragraph 219a – beibehalten, aktualisieren oder streichen?
Paragraph 219a – beibehalten, aktualisieren oder streichen?
© pixabay

Die Diskussion um den Paragraphen 219a des Strafgesetzbuches, der jegliche Werbung für Schwangerschaftsabbrüche untersagt, ist wieder aufgeflammt. Das Aktuelle Forum des Frankfurter Domkreises Kirche und Wissenschaft lädt deshalb am Mittwoch, 15. August, 19.30 Uhr im Haus am Dom, Domplatz 3, zu einer Diskussion ein über die Frage „Paragraph 219a – beibehalten, aktualisieren oder streichen?“  Beleuchtet werden juristische, medizinische, politische und ethische Perspektiven.

Auslöser der neuerlichen Debatte war der Fall einer Gießener Frauenärztin, die Schwangerschaften abbricht und auf ihrer Webseite über straflose Schwangerschaftsabbrüche informiert. Die katholische Kirche setzt sich für den Schutz des Lebens von der Zeugung an ein.

Auf dem Podium diskutieren die Frauenärztin Heike Markoschey-Weiß, der Jurist Cornelius Prittwitz von der Goethe-Universität, die CDU-Politikerin Elisabeth Winkelmeier-Becker, die Ärztin Hannelore Sonnleitner-Doll von pro familia Frankfurt und der katholische Stadtdekan von Frankfurt, Johannes zu Eltz, darüber, ob der Paragraph abgeschafft werden oder völlig unverändert bleiben soll und wo die Grenzen zwischen „Werbung“ und Information verschwimmen.  Es moderiert Daniel Deckers, Frankfurter Allgemeine Zeitung. Der Eintritt ist frei.