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Lesefest Open Books auch im Haus am Dom

Literatur für jedermann rund um Dom und Römer
Lesefest Open Books auch im Haus am Dom
Lesefest Open Books auch im Haus am Dom

Open Books heißt das große Lesefest der Stadt Frankfurt zuer Buchmesse. Vom 15. bis 19. Oktober lesen bei 172 Veranstaltungen rund um Dom und Römer mehr als 240 Autoren aus ihren Werken. Neue Sachbücher und die Ausstellung "Eaten Fish" locken im katholischen Kuturzentrum Haus am Dom.

Zu den bekannten Autoren, die sich am Domplatz 3 präsentieren, zählen Jakob Augstein, Herfried Münkler oder Ulrich Wickert ebenso wie Necla Kelek, Sascha Lobo oder Reinhold Messner. 

Die Ausstellung "Eaten Fish" stellt Zeichnungen von Ali Dorani in den Mittelpunkt. Der heute in Norwegen, dem diesjährigen Gastland der Buchmesse, lebende Cartoonist dokumentiert seinen mehrjährigen Aufenthalt als Flüchtling in einem australischen Flüchtlingslager. Die Schau ist vom 2. bis zum 30. Oktober geöffnet.

Der Eintritt zu allen Open Books-Veranstaltungen ist frei. Mehr Informationen unter www.openbooks-frankfurt.de 

Programmpräsentation im Haus am Dom

Das komplette Programm von Open Books wurde am Mittwoch, 18. September, im Haus am Dom vorgestellt. Es zeigt, dass die wichtigsten Neuerscheinungen des Herbstes im Bereich der deutschsprachigen Belletristik und Lyrik, des Sachbuches, der Graphic Novels und der internationalen Literatur – insbesondere des Gastlands Norwegen – sowie des Kinderbuches auch in diesem Jahr rund um den Römer und erstmals auch in der Neuen Altstadt präsentiert werden.

„Das städtische Lesefest Open Books gilt heute als eine bundesweit anerkannte Kulturmarke. Seit 2009 gelingt es dem Organisationsteam um Sonja Vandenrath jedes Jahr aufs Neue, unterschiedlichste Literaturgenre auf vielfältige Weise erlebbar zu machen. Die dabei im Frankfurter Stadtraum angebotenen Buchpräsentationen und Lesungen, Ausstellungen oder Performances schaffen eine einmalige Begegnungs- und Austauschmöglichkeit für Autoren und Leser, von der auch die Verlage deutlich profitieren“, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig bei der Programmschau.

94 Verlagshäuser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen die Möglichkeit, die Novitäten ihres Herbstprogramms bei Open Books vorzustellen. Neben den Veranstaltungen zu deutschsprachigen Belletristik, neuen Sachbüchern und Graphic Novels werden Lesungen internationaler Autoren mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem diesjährigen Gastland Norwegen stattfinden. Zur Eröffnung von Open Books 2019 präsentieren Joachim Gauck, Felicitas Hoppe, David Wagner und der am Tag zuvor gekürte Preisträger des Deutschen Buchpreises ihre neuesten Bücher auf dem Blauen Sofa in der Deutschen Nationalbibliothek. Bei Literatur im Römer in den Römerhallen stehen die wichtigsten deutschsprachigen Romane des Herbstes im Fokus: am Messemittwoch und -donnerstag werden jeweils acht Autoren im kurzen moderierten Gespräch ihre neuesten Werke vorstellen. Den Abschluss des Lesefests bildet die große Party in guter Tradition im Literaturhaus Frankfurt. Bis auf wenige Ausnahmen (Eröffnung, Teil der Bewegung und die Abschlussparty) ist der Eintritt zu allen Lesungen frei.

Die Leiterin von Open Books, Sonja Vandenrath, betonte im Haus am Dom: „Open Books, das ist auch 2019 das Lesefest im Herzen der Stadt. Darin bleiben wir uns treu und sind doch gewachsen. Dank der neuen Altstadt gewinnen wir ein wunderschönes Quartier hinzu, das den gewachsenen Bedarf an Räumen deckt. Räume, die an das 18. Jahrhundert erinnern, als die Lesewut sprichwörtlich war. In diesem Sinne wünschen auch wir uns eine Rückkehr der geselligen Lesekultur als Ausdruck einer breiten Begeisterung für das Buch.“

Auf der Buchmesse und in der Stadt stellt der Ehrengastauftritt die norwegische Literatur und Kultur in seiner ganzen Vielfalt in Zusammenarbeit mit zahlreichen Frankfurter Kulturinstitutionen vor. Zu erleben sind neben Lesungen auch Ausstellungen, Konzerte, Performances, Theateraufführungen und Filmvorführungen.

„Die Stadt Frankfurt, ihre Museen und Kulturinstitutionen haben uns mit offenen Armen empfangen, so dass es jetzt zahlreiche Möglichkeiten gibt norwegische Kunst und Literatur kennenzulernen. Dasselbe gilt auch für die deutschsprachigen Verlage: Über 190 von ihnen präsentieren Bücher aus oder über Norwegen in ihrem Programm. Für uns ist das ein Traum˝, sagte Halldór Guðmundsson, Projektleiter des norwegischen Gastlandauftritts.