Kategorien &
Plattformen

In Kontakt trotz Abstandswarnung

Wöchentlicher Newsletter der Katholischen Akademie
In Kontakt trotz Abstandswarnung
In Kontakt trotz Abstandswarnung

Die Katholische Akademie Rabanus Maurus im Frankfurter Bildungszentrum Haus am Dom will auch in Zeiten, in denen die Menschen Abstand voneinander halten müssen, mit ihren Gästen und Besuchern in Kontakt bleiben. Dies geschieht mit einem wöchentlichen Newsletter, der vorerst immer montags (außer Ostermontag) verschickt wird, solange das Haus am Dom geschlossen ist. Außerdem gibt es aktuelle Informationen auf der Internet-Seite, via facebook und instagram.

Für den Newsletter kann man sich hier ANMELDEN   

Die Studienleiter arbeiten auch daran, ihre Angebote noch besser online zugänglich zu machen. Sieben- bis achtminütige Videos von Akademie-Veranstaltungen aus ganz Deutschland stehen schon immer auf katholisch.de und in größerer Zahl auf dem eigenen youtube-Kanal. Er erhält viele informative und anregende Veranstaltungen, Lesungen, Vorträge und Diskussionen der vergangenen Jahre, die bis heute aktuell sind.

Hier sollen in den nächsten Wochen frühere Veranstaltungen ausführlicher präsentiert werden. Gearbeitet wird auch an einem eigenen podcast-Kanal, vorerst finden sich die Audio-Beiträge aber auch auf dem Youtube Kanal.

Wöchentlicher Newsletter in der Passions- und Osterzeit III

Sehr geehrte Damen und Herren,

die bundesweite Kontaktsperre geht in die vierte Woche und wir wissen mehr über das Covid-19 Virus, theoretisch und praktisch, sehen steigende Zahlen von Erkrankten und Verstorbenen, vielleicht auch vereinzelt im Verwandten- oder Bekanntenkreis, und sind nach anfänglicher Verständnislosigkeit mehrheitlich dankbar für die vorausschauende Politik in Bund und Land. Unser Leben ist augenscheinlich langsamer geworden – die einen sind dankbar für mehr Zeit und Muße, andere stöhnen über den Stress im Home-Office, mit unbetreuten Kindern oder der beginnenden Langeweile. Wir alle fragen, wie wird das nach Ostern weitergehen?

Für die Gläubigen unter uns ist die Karwoche, die Osterzeit immer schon eine Zeit intensiven Glaubenslebens. Wir legen unsere eigene Verletzlichkeit, unsere Verfehlungen, unser Leid hinein in das Leiden Christi. Unsere eigenen Höhen und Tiefen werden im Drama des „Hosianna“ und „Kreuziget ihn“ abgebildet und so verstehbar, er-träglich. Die gemeinsam gefeierte Auferstehung am Ostersonntag schließlich erlöst uns auch im eigenen Leben vom vorher sichtbar gewordenen Leid. Wir lachen, feiern und freuen uns mit den Aposteln und Apostelinnen.

Wie wird das in diesem Jahr sein? Ich selbst erlebe bisher schon gestreamte und Fernsehgottesdienste als tröstlich und bereichernd. Die Intensität, mit denen ich in der eigenen Hausgemeinschaft eine Kerze entzünde, Laudes oder Vesper bete, in der Bibel lese, anders als in anderen Jahren, in denen so viel vorzubereiten und zu erledigen war vor Ostern, weil Gäste kamen oder eine Reise anstand. Das tut gut. Sehr bewusst ist mir dabei, dass das Leid so vieler auf den Intensivstationen damit kontrastiert. Aber immerhin haben auch sie in meinem Gebet einen Platz.

Im Internet wurde in den vergangenen Wochen viel über die reduzierte Form gestritten, in der nun Priester alleine oder mit wenigen Vertrauten vor der Kamera Eucharistie feiern, hatte doch das Vatikanum II die tätige Teilnahme aller Gläubigen einer Gemeinde als Bedingung für eine gültige Messe betont. Doch wir alle (viel mehr Menschen als üblich) feiern ja an den Bildschirmen mit.

Die Erfurter Theologin Julia Knop hat in einem geistlichen Beitrag das Geschehen des Karsamstaghttps://www.katholisch.de/artikel/25042-ostern-wird-vom-karsamstag-gezeichnet-sein tiefer auf die aktuelle Situation hin gedeutet: „Eine letzte Mahlzeit in großer Runde, die Fußwaschung, Veronikas Tuch in Jesu Gesicht, ein unbekannter Helfer, weinende Frauen, der von Krankheit gezeichnete Gottesknecht, Jesu Verlassenheitsschrei am Kreuz, sein Erstickungstod, die hastige Beisetzung, der lange überfordernde Schabbat der Angehörigen in häuslicher Isolation“. Hier löst sich plötzlich die von vielen behauptete Spannung zwischen Tradition und Gegenwart und wird deutlich, was uns der alte Text auch heute noch zu sagen hat.

Täglich reflektieren Vertreter der Kirche, Theologinnen und andere die aktuelle Situation auf katholisch.de aber auch im theologischen Feuilleton feinschwarz.net, die ich Ihnen neben dem (digitalen) Stundenbuch und den diversen Gottesdiensten (Links am Ende der Mail) noch einmal ans Herz legen möchte.

Vielleicht fragen Sie sich auch, was Sie aktuell Gutes tun können, außer in Kontakt zu bleiben mit Einsamen und Kranken oder sich selbst Hilfe zu holen (Links am Ende der Mail). Wer wie ich in diesen Tagen weniger Geld ausgibt, weil die Gelegenheiten fehlen, könnte – in guter alter Fastentradition etwas davon spenden. Ich mache Ihnen drei Vorschläge:

  • Das katholische Hilfswerk MISEROR,www.misereor.de, dem 2020 das große Spendenaufkommen vom Misereor-Sonntag fehlt, wird zur Stelle sein, wenn die Pandemie Afrika und Lateinamerika erreicht.
  • Caritas International hilft auch weltweit, vor allem aber in den Flüchtlingslagern an der Südost-Grenze der EU, wo teilweise unmenschliche Verhältnisse herrschen www.caritas-international.de
  • Die Obdachlosen in Frankfurt schließlich, die aktuell ebenfalls schwere Zeiten erleben werden vom Franziskus-Treff der Kapuziner auch und gerade jetzt mit regelmäßigen Mahlzeiten versorgt. Auch hier können Sie spenden: www.franziskustreff.de.

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie neben der reichlich scheinenden Sonne auch die Liturgie und das Geschehen der Kar- und Ostertage tief und bereichernd erleben können. Bleiben Sie mindestens bis zum nächsten Newsletter am 20. April behütet!

Joachim Valentin

Diretor Haus am Dom

 

Links aus den bisherigen Newslettern:

Gebete aus dem online-Stundenbuchhttps://stundenbuch.katholisch.de/kalendertag.php

Videos von Akademie-Veranstaltungen aus ganz Deutschland auf katholisch.de (https://www.katholisch.de/video/serien/katholische-akademien)

youtube-KanalHaus am Domhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLyUF9zLTovhII9wGfzlOG0nDoESooeIr0

Heilige Messe in der Limburger Bischofskapelle sonntags 10.00 und werktags 18:00. https://www.youtube.com/watch?v=S2s2VRii3Jc&feature=youtu.be

gottesdienstliche, pastorale und spirituelle Angebote des Bistums Limburghttps://bistumlimburg.de/thema/corona-virus/

Angebote für Familienhttps://familienzeit.bistumlimburg.de/

Hilfsangebote in Frankfurt https://www.caritas-frankfurt.de/startseite/startseite

Stadtkirche Frankfurthttps://frankfurt.bistumlimburg.de/

Fernsehgottesdienste ZDF (www.kirche.tv)

Fernsehgottesdienste ARD (https://programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Kirche-und-Religion/Fernsehgottesdienste/Startseite)

„Streaming Gottesdienste“ in den Bistümernhttps://fernsehen.katholisch.de/fernsehgottesdienste/streaming

ARD Mediathek und Audiothekhttps://www.ardaudiothek.de/

Bildungsangebote beim Hessischen Rundfunkhttps://www.hr.de/wissen-plus/index.html

Deutschlandfunk-Audiothekhttps://www.deutschlandfunk.de/dlf-audiothek.3363.de.html

Aktuelle und qualitativ hochwertigen Filmangebote auf der katholischen Plattform Film-Dienst www.filmdienst.de

Robert Koch Institut (www.rki.de

Digitale Angebote des Frankfurter Städel-Museumshttps://www.staedelmuseum.de/de/digitale-angebote

Kulturangebot des zdfhttps://www.zdf.de/kultur

Svenja Flaspöhler zur aktuellen Situation in der 3sat-Kulturzeit https://www.zdf.de/kultur/kulturzeit/corona-tagebuch-fuersorge-100.html

„Wie geht es Ihnen?“ so frage ich heute zum ersten Mal in einem newsletter und meine das ernst! Sie können auf diese Mail antworten und und so in ein Gespräch mit uns treten. Schließlich leben wir in Zeiten, in denen als Antwort auf diese Frage nicht selbstverständlich ein mehr oder weniger ehrliches „Ja“ zu erwarten ist.

Viele Menschen fühlen sich einsam, überfordert, gelangweilt oder haben schlicht Angst um sich selbst oder nahestehende Menschen. Aus der ganzen Welt, von Orten wie Paris, New York, Spanien oder Norditalien, die wir bereist, oder wo wir Freunde und Verwandte haben, erreichen uns Bilder, die eher nach Katastrophenfilmen als nach sonniger Frühlingsrealität aussehen.

Und zugleich ist in unserem nahen Umfeld schlicht ein neuer Alltag zu bewältigen. Viele arbeiten im Home-Office und haben zugleich Kinder zu betreuen, die nicht selten Berge von Hausaufgaben zu erledigen haben oder sich langweilen und ihre Freunde vermissen. Inzwischen haben sich Jugendämter und Kirchengemeinden, die Telefonseelsorge und andere Hilfsangebote auf die neue Situation eingestellt und stehen telefonisch zur Verfügung (s.u.). Zögern Sie nicht, hier Kontakt zu suchen.

Sollten Sie schon alle verfügbaren Bücher gelesen haben – auch die, die man/frau immer schon mal… dann gibt es Nachschub bei lokalen Buchhändlern – einfach anrufen. Amazon hat sich offenbar auf den Versand von Haushaltsartikeln verlegt und schiebt Buchversände auf die lange Bank.

Am Ende dieser Mail finden Sie die kirchlichen und medialen Hinweiseaus den letzten beiden Newslettern noch einmal sortiert. Heute möchte ich Sie besonders auf die herausragenden digitalen Angebote des Frankfurter Städel-Museums und das breite Kulturangebot des zdf hinweisen. Außerdem ist es sicher interessant den Soziologen Hartmut Rosa oder die Philosophin Svenja Flaspöhler zur aktuellen Situation zu hören.

Sie sagt: „An die Stelle des Besorgens muss jetzt die Sorge um das eigene Dasein treten. Und diese Sorge spüren wir in Momenten existentieller Ausgesetztheit an ein Nichts. Uns wird also in diesen ganz stillen Momenten, wenn wir eben allein im Zimmer sitzen, unsere Vergänglichkeit bewusst.“

Das sind Gedanken, die gut zur Passionszeit passen, wenngleich vielleicht doch nicht nur unser eigenes Dasein, sondern auch das unserer Lieben und all der Menschen uns ´bewusst sein sollte, die jetzt in „systemrelevanten“ Berufen im Krankenhaus, in Pflegeheimen, bei der Polizei, Feuerwehr und in den Supermärkten wichtige Dienste tun und sich der Gefahr einer Ansteckung aussetzen. Und dann gilt natürlich auch das Wort unseres Bischofs Georg: „Ostern findet statt“

Im Haus am Dom fallen allerdings zunächst alle Veranstaltungen bis 20. April aus, werden aber zum Teil wie etwa die Tattoo-Soiree mit Herrn Campbell und der Abend über Armut im Wohlfahrtstaat vom 6.4. bald als podcast angeboten. Zunächst auf unserem youtube-Kanal (s.u.) und unsererHomepage , demnächst aber auch auf spotify und iTunes. Leider müssen wir auch jetzt schon Veranstaltungen Anfang Mai absagen, weil etwa die Reihe „Frankfurt liest ein Buch“ in deren Rahmen wir uns am 4. und 7. Mai bewegt hätten, abgesagt ist.

Wir fahren für den Mai und die Folge-Monate also vorerst noch „auf Sicht“ und begrüßen Sie gerne wieder live im Haus am Dom, sobald das nach den staatlichen Vorgaben und unter hinreichenden Hygiene-Bedingungen möglich ist.

Darauf freue ich mich jetzt schon!

In herzlicher Verbundenheit

Joachim Valentin

Direktor Haus am Dom

„Katastrophale Ereignisse führen die Menschen zusammen, sie hobeln die Oberflächlichkeit weg und legen die Fähigkeit zur Solidarität frei. Die Voraussetzung dafür ist natürlich zu begreifen, dass ein Ereignis eine Katastrophe ist.“

So schrieb Karen Krüger gestern in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Und tatsächlich nehmen die Zahlen der am Covid 19 Erkrankten und Verstorbenen weltweit und in Deutschland immer weiter zu. Das macht Angst. Aber auch die Zahl der Genesenen steigt, in China beginnt inzwischen sogar wieder das normale Alltagsleben.

Bei mir hat sich seit Mitte letzter Woche eine merkwürdige neue Mischung aus einer (un)natürlichen Ruhe in den eigenen vier Wänden einerseits und aus Unruhe und Getriebenheit von stündlich neuen Informationen, auch von Panikmachern der verschiedensten Art andererseits breitgemacht. Wir sind wahrscheinlich alle gefordert, an unserer Tages- und Informationskultur zu Hause zu arbeiten. Welche und wieviel Information lasse ich an mich heran? Was sind verlässliche Quellen? Aber auch: Wie organisiere ich mein Alltagsleben – Einkäufe, telefonische oder Video-Kontakte (mit vielen messenger Diensten und dem Smartphone oder Rechner einfach möglich) zu Freund*innen, Verwandten und Bekannten. Brauche ich selber Hilfe? Brauchen vielleicht andere Hilfe? Oder würde sich jemand einfach über einen Anruf freuen, den ich schon lange aufschiebe? Auf das gute Buch im Schrank und den Film auf DVD oder im Netz muss ich Sie nicht hinweisen – Langweile muss keine aufkommen!

Und das Gebet? Das Gespräch zu Gott kann den Tag vom Aufstehen bis zum Schlafengehen strukturieren und beruhigen. Neben den diversen neuen Gottesdienstangeboten ist mir schon lange die Stundenbuch-App des Deutschen Liturgischen Institutes ans Herz gewachsen, wo alle täglichen Texte der Laudes, Vesper und Komplet, aber auch die Tageslesungen kostenfrei zur Verfügung stehen.

Heute lesen wir hier: Er rettet mich aus der Schlinge des Jägers, * er befreit mich aus allem Verderben. Der Herr ist meine Zuflucht, zum Schutze hab’ ich mir erwählt den Höchsten. Er befreit mich aus allem Verderben.

Natürlich wollen wir mit Ihnen in Kontakt bleiben. Dies geschieht mit diesem wöchentlichen newsletter, der Sie vorerst immer montags (außer Ostermontag) erreichen soll, solange das Haus am Dom geschlossen ist. Außerdem werden wir Sie auf unserer Internet-Seite, via facebook und instagram auf dem Laufenden halten.

Wir arbeiten auch daran, unsere Angebote noch besser online zugänglich zu machen. 7-8 minütige Videos von Akademie-Veranstaltungen aus ganz Deutschland stehen schon immer auf katholisch.deund in größerer Zahl auf unserem eigenen youtube-Kanal. Er erhält viele informative und anregende Veranstaltungen, Lesungen, Vorträge und Diskussionen der letzten Jahre, die bis heute aktuell sind.

Hier werden wir in den nächsten Wochen vergangene Veranstaltungen ausführlicher präsentieren. Wir arbeiten auch an einem eigenen podcast-Kanal, vorerst finden Sie unsere Audio-Beiträge aber auch auf dem og. Youtube Kanal.

Auch andernorts sind Kirchen und Bildungseinrichtungen aktiv. Jeden Morgen um 10:00 feiert ein Vertreter der Limburger Bistumsleitung die Heilige Messe in der Limburger Bischofskapelle.
Diese und weitere wichtige Informationen zur aktuellen Lage, gottesdienstliche, pastorale und spirituelle Angebote finden Sie hier. Gute Hinweise und Hilfestellungen bietet auch die Stadtkirche Frankfurt.

Ich weise Sie noch einmal auf die ARD Mediathek und Audiothek hin, die Sie leicht finden und auf Ihrem Gerät als App installieren können. Viele Sender bündeln jetzt ihre Bildungsangebote – ein reicher Schatz, wie etwa beim Hessischen Rundfunk. Auch der Deutschlandfunk hat sein Programm und seine Mediathek auf die veränderte Situation umgestellt.

Wer an tiefergehender und leicht verständlicher theologischer Reflexion interessiert ist, sei auf das Feuilleton „Feinschwarz“verwiesen. Hier finden sich aktuell viele nachdenkliche Texte zur Corona-Krise, aber auch theologisch Anspruchsvolles und Anregendes in Textform.

Aber wir wollen Sie natürlich nicht an die Bildschirme fesseln. Vergessen Sie bei all den Sorgen und Unsicherheiten, die Sie auch umtreiben dürften nicht den Gang an die frische Luft mit den Menschen, mit denen Sie leben. Er ist wichtig und stärkt das Immunsystem.

Wir sind in Gedanken und Gebet miteinander verbunden.

Bleiben Sie und die Ihren gesund und behütet

Ihr

Joachim Valentin

Akademiedirektor Haus am Dom


 

Es ist Frühling, wir freuen uns endlich wieder nach draußen zu können, wir spüren die Sehnsucht und das Versprechen von neuem Leben und Aufbruch. Zugleich befinden wir uns in der Fastenzeit, einer Zeit der Besinnung, der freiwilligen Einschränkung und der Umkehr. Über all das legen sich jetzt wie ein grauer Schleier die sich europaweit und nun auch hier in Deutschland zuspitzenden epidemiologischen Einschränkungen unseres Lebens angesichts des Covid-19 (Corona) Virus. Sie haben für uns alle unmittelbare Konsequenzen, auch hier im Haus am Dom.

Um Sie, unser treues Publikum, Ihre Freund*innen und Angehörige nicht zu gefährden, sagen wir deshalb alle Veranstaltungen der Katholischen Akademie Rabanus Maurus bis einschließlich 19. April ab. Auch ein Großteil der externen Veranstaltungen hier im Haus sind inzwischen abgesagt. Wir bedauern es sehr, ebenso wie die Irritationen, die dadurch entstanden sind, dass wir nicht alle Bewerbungen in Zeitungen und den sozialen Medien rechtzeitig stoppen konnten.

Wir denken zur Zeit über digitale Alternativen wie Podcast und Video nach.

Dass wir auch eine Fürsorgeverpflichtung für unsere Mitarbeiterinnen und Referentinnen haben, jedes Risiko durch Erkrankung ausschließen wollen und jeweils auch flexibel auf eine sich veränderte Lage in Gesellschaft und Kirche reagieren müssen, schränkt unsere Handlungsfähigkeit ein. Wir bitten Sie, das zu berücksichtigen.

Falls Sie bereits den Teilnehmerbeitrag für eine Veranstaltung überwiesen haben, können wir Ihnen diesen schnellstmöglich zurücküberweisen.

Wir bitten Sie, auch in Ihrem Privatleben, die Hinweise der Politik und des Robert Koch Institutes (www.rki.de) zu beherzigen und bis auf Weiteres möglichst wenige soziale Kontakte zu suchen. Hinweise auf spirituelle Angebote online und ein Video-Wort unseres Bischofs finden Sie hier (https://bistumlimburg.de/thema/corona-virus/). Zur Zeit arbeiten alle Pfarreien und sozialen Einrichtungen mit Hochdruck daran, sich auf die schnell eingetretene neue Situation einzustellen und all denen, die Hilfe brauchen, ein Angebot zu machen (https://www.caritas-frankfurt.de/startseite/startseite). Aktuell verweisen wir auf die diversen spirituellen Angebote im Netz, die Fernsehgottesdienste von ARD und ZDF (www.kirche.tv) und die qualitativ hochwertigen Filmangebote, die auf der katholischen Plattform Film-Dienst immer aktuell angeboten werden (www.film-dienst.de).

Bleiben Sie ruhig und gesund. Wir werden uns bis auf weiteres von nun an wöchentlich mit einem newsletter an Sie wenden, um Sie über unser Angebot und dienliche Hinweise in dieser herausfordernden Zeit auf dem Laufenden zu halten.

In herzlicher Verbundenheit

Joachim Valentin

Direktor Haus am Dom