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In Frankfurt Fuß fassen

In der Casa San Antonio ist Platz für EU-Migranten
In Frankfurt Fuß fassen
In Frankfurt Fuß fassen

Casa San Antonio - ein ehemaliges Pfarrhaus in Rödelheim und heute ein Projekt der Stadtkirche: Mittellose Migranten aus den Ländern der EU können hier vorübergehend für drei Monate wohnen. Betreut werden sie von der portugiesischsprachigen, der spanischsprachigen und der italienischen Gemeinde. Der Gesamtverband der Katholischen Kirchengemeinden ist Träger des Hauses, das Bistum Limburg finanziert es zum größten Teil. Die Caritas-Migartionsberatung und andere Beratungsstellen sind wichtige Kooperationspartner.

Und ganz wichtig sind viele Ehrenamtliche aus den Gemeinden, die die Bewohner des Hauses ganz praktisch im Alltag unterstützen, bei Behördengängen, beim Ausfüllen von Formularen und natürlich bei der Wohnungssuche. Arbeit haben viele bereits, bezahlbaren Wohnraum zu finden ist deutlich schwerer. Das Projekt löst nicht die Probleme der Bewohner und Bewohnerinnen. Es lindert nicht die allgemeine Wohnungsnot. Es kann nur auf engem Raum und zeitlich begrenzt Hilfe leisten, damit die Menschen aus eigener Kraft wieder auf die Beine kommen und in Frankfurt Fuß fassen können. Dazu leisten die Gemeinden durch ihre Begleitung wertvolle Hilfe.

Am Donnerstag, 23. August, konnte Bischof Georg Bätzing im Rahmen seiner Visitation die Casa San Antonio und vor allem ihre Bewohner und Bewohnerinnen kennenlernen. Abschluss und Höhepunkt seines Besuches bildete das gemeinsame Sommerfest im Garten der Casa San Antonio, mit kulinarischen Beiträgen aus allen Herkunftsländern.