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Gewinne - Verluste - Hoffnungen

Pfingstaktion Renovabis wird im Hedwigsforum eröffnet
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Die Pfingstaktion des katholischen Hilfswerkes Renovabis für Osteuropa steht in diesem Jahr unter dem Motto "Lernen ist Leben". Für die Stadtkirche Frankfurt wird die Spendenaktion zu Pfingsten am Samstag, 1. Juni, um 18 Uhr durch das Hedwigsforum in St. Hedwig, Elsterstr. 18, in Griesheim eröffnet. Der Festgottesdienst steht unter der Leitung von Pfarrer Rolf Glaser, dem stellvertretenden Stadtdekan.

Nach dem Gottesdienst schließt sich gegen 19.30 Uhr ein Impuls und ein Gespräch mit dem Thema an: "Gewinne, Verluste, Hoffnungen - Lernerfahrungen fünf Jahre nach dem Euromaidan". Als Prediger, Referent und Gesprächspartner konnte Pfarrer Mykhailo Fetko, griechisch-katholischer Priester und Stipendiat von Renovabis aus Transkarpatien/Ukraine gewonnen werden. Damit knüpft das Hedwigsforum an langjährige Kontakte zur Kirche in der Ukraine an, die vor zehn Jahren mit
einem Festgottesdienst mit Bischof Bohdan Dziurakh aus Kiew ihren Anfang nahmen.

Das Hilfswerk Renovabis unterstützt in der Ukraine unter anderem das Berufsbildungszentrum der Salesianer Don Boscos in Lviv, in dem Jugendliche das Handwerk des
Schreiners, Schneiders, Friseurs oder Kochs erlernen. Nun soll das Angebot um eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker erweitert werden.

Katholisches Hilfswerk für Osteuropa

Renovabis ist die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Im März 1993 wurde Renovabis von der Deutschen Bischofskonferenz auf Anregung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken gegründet. Es ist damit das jüngste der sechs weltkirchlichen katholischen Hilfswerke in Deutschland: Misereor, Adveniat, Renovabis, Missio, Caritas International, Kinderrmissionswerk "Die Sternsinger".

Der Name stammt aus Psalm 104, 30: "Sendest du deinen Geist aus,so werden sie alle erschaffen,und du erneuerst das Antlitz der Erde." Emitte Spiritum tuum, et creabuntur, et renovabis faciem terrae.

Für Hilfe zur Selbsthilfe im östlichen Mitteleuropa und Osteuropa brachte das Werk 2018 rund 28 Millionen Euro auf.