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Gemeinsam auf dem Jakobsweg – auch in Gebärdensprache

Pilgertour am 1. Mai mit der Gehörlosenseelsorge
Gemeinsam auf dem Jakobsweg – auch in Gebärdensprache
Gemeinsam auf dem Jakobsweg – auch in Gebärdensprache
Der Jakobsweg soll barrierefrei werden. Für Gehörlose gibt es Übersetzungen. © D. Wiese-Gutheil/Kath. Stadtkiche (Archiv)

Mitten durch Frankfurt führt der berühmte Jakobsweg: Am 1. Mai laden die hessische Jakobusgesellschaft, die Gehörlosenseelsorge des Bistums Limburg und die katholische Pfarrei St. Margareta auf dieser Strecke erstmals zu einem „Pilgern für alle“ ein. Unter dem Motto „Schritt für Schritt – und du gehst mit!“ können Interessierte, Familien und gehörlose oder hörgeschädigte  Menschen gemeinsam von der Leonhardskirche in der Frankfurter Innenstadt am Main entlang zur Justinuskirche nach Höchst pilgern. Gebete und Lieder werden in Gebärdensprache übersetzt.

Der Jakobsweg in Frankfurt soll demnächst barrierefrei umgestaltet werden, sodass sich dann auch Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer leichter anschließen können. Bis es so weit ist, liegt bei dieser inklusiven Pilgertour der Fokus auf Pilgern mit hörgeschädigten/gehörlosen Menschen. Start ist am Mittwoch, 1. Mai, um 10 Uhr an der Leonhardskirche am nördlichen Mainufer. Die Pilgertour endet gegen 16 Uhr in Höchst. Von 12 bis 13 Uhr gibt es einen Zwischenstopp in der Kirche Mutter vom Guten Rat in Niederrad. Für Proviant sollte jeder Pilger selbst sorgen