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Frankfurter Bürgermeister unterstützt Bistumsaktion

Kirchendezernet Becker zeigt mit Moschee-Besuch Solidarität mit Muslimen
Frankfurter Bürgermeister unterstützt Bistumsaktion
Frankfurter Bürgermeister unterstützt Bistumsaktion
Imam Ekrem Yildiz, Hüseyin Kurt und Kirchendezernent Uwe Becker (v.li.) © Bernd Kammerer/Stadt Frankfurt

Das Bistum Limburg ruft zum „Friday for prayers“ auf, um so die Solidarität nach dem Teroranschlag von Christchurch in Neuseeland mit den Muslimen auszudrücken. Dort sind am Freitag, 15. März, bei Anschlägen auf zwei Moscheen 50 Menschen getötet worden. Der Frankfurter Bürgermeister und Kichendezernent Uwe Becker folgte dem Aufruf und besuchte am Freitag, 22. März, spontan eine Frankfurter Moschee.

„Gerne unterstütze ich die Aktion, um zu zeigen, dass jeder Einzelne unser gesellschaftliches Zusammenleben prägt. In Christchurch wurden Menschen ermordet, nur weil sie Muslime waren und schlicht miteinander beten wollten. Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung, dass wir uns für eine vielfältige und friedliche Gemeinschaft einsetzen und uns gegen jede Art von Terror engagieren“, betonte Becker. „Die Religionsfreiheit ist in Deutschland und natürlich auch in unserer internationalen Stadt ein hohes Gut. Niemand soll sich in Frankfurt ausgegrenzt fühlen oder Angst haben müssen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, nur weil er oder sie einer bestimmten Religion oder Nationalität angehört.“

Besonders wichtig sind dem Kirchendezernenten die persönlichen Begegnungen. Sie sind für ihn der Schlüssel zum Verständnis. Aus diesem Grund ruft er alle Frankfurterinnen und Frankfurter auf, die Aktion des Bistums Limburg zu unterstützen und ihre muslimischen Nachbarn zu besuchen.

„Ich möchte meine Empathie zeigen und ein Zeichen gegen Hass und für ein gesellschaftliches Miteinander setzen. Jeder soll sich in unserer internationalen Stadt sicher und wohl fühlen. Bei allen Unterschieden, es verbindet uns viel mehr als uns trennt. Christen, Juden und Muslime wie auch alle anderen Religionsgemeinschaften sind in Frankfurt willkommen“, sagte Becker abschließend.