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„Arisierungen“ und die Rolle der Stadt Frankfurt

Podiumsdiskussion zu Stand und Perspektiven der Forschung
„Arisierungen“ und die Rolle der Stadt Frankfurt
„Arisierungen“ und die Rolle der Stadt Frankfurt
Stolpersteine weisen auf enteignete Häuser und Geschäfte hin © This content is subject to copyright.

Die Stadt Frankfurt will ihre Rolle bei der „Arisierung“ jüdischen Vermögens systematisch aufarbeiten. Die im Römer regierenden Parteien SPD, CDU und GRÜNE haben dazu einen gemeinsamen Antrag vorgelegt, der in der Stadtverordnetenversammlung am 8. November, dem Vorabend des 80. Jahrestages der Novemberpogrome, beschlossen werden soll.

Bei einer Podiumsdiskussion im Haus am Dom, Domplatz 3, sollen am Donnerstag, 31. Januar, 19:30-21:30 Uhr, mit Vertretern der Forschungsinstitutionen der Stadt und Wissenschaftlern, die sich exemplarisch mit Aspekten dieses Themas beschäftigen, der Forschungsstand und die noch offenen Fragen des „Arisierungsprozesses“ diskutiert werden.

Auf dem Podium nehmen teil Heike Drummer, Jüdisches Museum Frankfurt, Armin H. Flesch, Journalist und Autor, Jan Gerchow, Historisches Museum, Thomas Bauer, Institut für Stadtgeschichte, C. Julius Reinsberg, Kulturdezernat und Dieter Wesp, Stadthistoriker. Die Moderation übernimmt Rachel Heuberger, Goethe Universität Frankfurt. Der Eintritt ist frei.