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Alle öffentlichen Gottesdienste fallen aus, Kirchen offen

Frankfurter Pfarreien müssen Seelsorgeangebote einschränken
Alle öffentlichen Gottesdienste fallen aus, Kirchen offen
Alle öffentlichen Gottesdienste fallen aus, Kirchen offen
Corona stellt das Leben vieler Familien auf den Kopf. © pixabay

Angesichts der um sich greifenden Ausbreitung des Coronavirus muss die katholische Kirche in Frankfurt wie im ganzen Bistum Limburg ihre Seelsorgeangebote massiv einschränken. 

Von Montag, 16. März, an wird es in Frankfurt zunächst bis zum 19. April keine öffentlichen Gottesdienste geben. Ab Dienstag überträgt das Bistum Limburg täglich auf seiner Internet- und Facebook-Seite einen Gottesdienst zum Mitfeiern. Auch andere onlinebasierte Angebote stehen zur Verfügung, ebenso wie die traditionellen Fernseh- und Rundfunkgottesdienste. Die Katholiken sind aufgrund der Verordnungen von der Sonntagspflicht entbunden.

„Gerade in dieser Situation suchen viele Menschen Ansprechpartner in der Krise, für sie wollen wir nach wie vor da sein“, betonte der katholische Stadtdekan Johannes zu Eltz und riet zu Besonnenheit. Eine Entsolidarisierung in der Gesellschaft dürfe nicht die Folge des Virus sein. Denn gerade jetzt brauchten viele Menschen Trost, Zuversicht und Zuspruch.

Seelsorgerliche Bereitschaftsdienste werden aufrechterhalten. Auch Menschen, die sich isoliert fühlen und soziale Hilfen brauchen, können sich weiterhin an ihre Pfarrei wenden. Sie werden aber gebeten, telefonisch oder per Mail mit den Pfarrbüros  Kontakt aufzunehmen, um sich und andere nicht zu gefährden. Verwiesen wird auch auf Online-Angebote zur Seelsorge und die Telefonseelsorge.

Wir stellen uns dieser Krise mit Gottvertrauen und bleiben mit Zuversicht und Besonnenheit an der Seite der Menschen.

Stadtdekan Johannes zu Eltz

Kitas geschlossen - Träger organisieren Notdienst

Auch die katholischen Kindertagesstätten sind geschlossen. Die Träger haben Notdienste eingerichtet, um Berufstätige, die das öffentliche Leben aufrechterhalten müssen, auf diese Weise zu entlasten.

Die Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung wird ausgesetzt, solange auch die Schulen geschlossen sind, das heißt voraussichtlich bis zum Ende der Osterferien. Für die Feiern werden neue Termine gesucht. Eheschließungen, Taufen und Beerdigungen können nur in kleinstem Kreis angeboten werden. Andere Veranstaltungen wie Firmfreizeiten, Diskussionen, Kirchencafés, Seniorennachmittage, fallen aus. 

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